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CARvinci®


CARvinci®: So wird das Autohaus der Zukunft zum profitablen Vorreiter – dank datenschutzkonformer KI

Sascha Röwekamp und Constantin Michel / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/182294 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Münster (ots) -

Steigende Kosten, stagnierende Margen und ein wachsender Wettbewerbsdruck setzen Autohäuser zunehmend unter Druck. Gleichzeitig entstehen durch künstliche Intelligenz völlig neue Möglichkeiten, Prozesse effizienter zu gestalten und Wettbewerbsvorteile zu sichern. Doch welche Lösungen stabilisieren dabei wirklich die Umsatzrendite, sind praxistauglich und zudem noch datenschutzkonform einsetzbar?

Die Automobilbranche befindet sich im Umbruch: Elektromobilität, neue Mobilitätskonzepte und ein verändertes Kaufverhalten stellen Autohäuser vor massive Herausforderungen. Gleichzeitig steigen Energie-, Personal- und Betriebskosten kontinuierlich, während die Umsatzrenditen vieler Betriebe auf ein Minimum schrumpfen. Zwar konnten Autohäuser ihre Umsätze zuletzt noch steigern, doch laut aktuellen Auswertungen von RAW-Partner verschlechtert sich die Ertragslage weiter – bei steigenden Erlösen von rund 4,5 Prozent sinken Deckungsbeiträge und Renditen kontinuierlich. Hinzu kommen steigende regulatorische Anforderungen und ein akuter Fachkräftemangel, der die Situation weiter verschärft. Viele Verantwortliche erkennen zwar das Potenzial von künstlicher Intelligenz, zögern jedoch aufgrund von Datenschutzbedenken, komplexen Implementierungen und fehlender Orientierung bei der Auswahl geeigneter Lösungen. „Wer jetzt keine klaren Entscheidungen trifft und weiterhin auf unsichere oder ineffiziente Systeme setzt, wird mittelfristig erhebliche Wettbewerbsnachteile hinnehmen müssen – bis hin zu strukturellen Problemen im gesamten Betrieb“, warnt Sascha Röwekamp.

„Künstliche Intelligenz ist dabei kein kurzfristiger Trend, sondern eine Entwicklung, welche die gesamte Branche grundlegend verändern wird. Entscheidend ist, sie richtig und vor allem sicher einzusetzen“, fügt er hinzu. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Automobilbranche, Führungspositionen in großen Handelsgruppen und seiner Rolle als Initiator der Bewegung „Autohaus der Zukunft“ kennt Sascha Röwekamp die Herausforderungen der Branche aus erster Hand. Gemeinsam mit dem Wirtschaftsinformatiker und Entwickler von CARvinci® Constantin Michel entstand eine Lösung, die genau hier ansetzt: eine datenschutzkonforme KI-Plattform, speziell für Autohäuser entwickelt, die ohne komplexe IT-Projekte sofort einsatzbereit ist. Was es damit auf sich hat und inwieweit Autohäuser davon profitieren, erfahren Sie hier.

Datenschutz und KI: Ein Widerspruch, der gelöst werden muss

Autohäuser verarbeiten täglich tausende Daten, viele davon sehr sensibel: Personalausweiskopien, Gehaltsnachweise, Leasing- und Finanzierungsunterlagen, Selbstauskünfte, Anschriften und detaillierte Fahrzeuginformationen. Der Einsatz gängiger KI-Systeme wie ChatGPT oder Gemini, die über Server in den USA betrieben werden, ist in diesem Kontext nicht DSGVO-konform – ein Umstand, der in der Praxis häufig übersehen oder ignoriert wird.

Genau hier liegt der Ursprung von CARvinci®: Ausgangspunkt war die konkrete Herausforderung, bestehende KI-Lösungen wie ChatGPT sinnvoll und zugleich datenschutzkonform im Autohaus einzusetzen. Daraus entstand in kurzer Zeit ein erster Prototyp, der zunächst vor allem ein Ziel verfolgte: Datenschutz und KI überhaupt miteinander zu vereinen.

Im nächsten Schritt wurde jedoch schnell klar, dass Datenschutz allein nicht ausreicht, um eine Software erfolgreich in den Betrieb zu bringen. Gemeinsam mit mehreren Autohausgruppen wurde daher intensiv an der zentralen Frage gearbeitet: Wofür brauche ich diese Technologie konkret und wie setze ich sie im Alltag sinnvoll ein? Aus dieser praxisnahen Zusammenarbeit heraus entwickelte sich CARvinci® Schritt für Schritt zu einer Lösung, die nicht nur rechtssicher ist, sondern auch echten operativen Mehrwert liefert. „Datenschutz ist nicht optional, sondern Pflicht – wer das ignoriert, spielt mit dem Vertrauen seiner Kunden und der Rechtssicherheit seines Betriebs“, stellt Constantin Michel klar.

CARvinci®: Das KI-Gehirn für jedes Autohaus

Im Kern ist CARvinci® eine zentrale KI-Plattform, die speziell auf die Anforderungen von Autohäusern ausgerichtet ist. Statt ein eigenes Large Language Model, also ein eigenständiges KI-Sprachmodell, zu entwickeln, bindet die Plattform verschiedene weltweit verfügbare KI-Modelle an. Je nach Anwendungsfall wird das jeweils leistungsfähigste Modell ausgewählt und integriert. Dabei werden die Modelle nicht einfach übernommen, sondern auf autohausspezifische Anforderungen angepasst und in „Autohaus-Sprache“ übersetzt.

Entscheidend ist, dass CARvinci® unternehmensspezifische Daten integriert: Finanzbuchhaltung, Fahrzeugbestand, Herstellervorgaben, interne Richtlinien und Kommunikationsstandards fließen in die Plattform ein. Die künstliche Intelligenz arbeitet damit nicht nur mit Allgemeinwissen, sondern mit dem internen Betriebswissen des jeweiligen Autohauses. Die sprachliche Tonalität lässt sich individuell anpassen. Das Ergebnis ist ein zentrales KI-Gehirn, das Prozesse, Ansprechpartner und Abläufe kennt und miteinander vernetzt.

Von der Unterstützung bis zur Vollautomatisierung: Was CARvinci® konkret leistet

Die Plattform deckt ein breites Spektrum an Anwendungsfällen ab – von unterstützenden Funktionen bis hin zu vollständig automatisierten Prozessen. Auf der unterstützenden Seite stehen Anwendungen wie das Reklamationsmanagement, das gemeinsam mit 15 Reklamationsmanagern aus verschiedenen Autohäusern entwickelt wurde, die Erstellung von Arbeitszeugnissen und Stellenausschreibungen sowie die Unterstützung bei internen Verwaltungsprozessen.

Auf der automatisierten Seite übernimmt CARvinci® die vollautomatisierte Leadbearbeitung für mobile.de und AutoScout24, prüft Fahrzeugverfügbarkeit und beantwortet Kundenanfragen automatisiert, begleitet Prozesse bis zum Verkaufsabschluss und prüft Gutschriften. Die Einführung erfolgt dabei ohne klassisches IT-Großprojekt: Nach Zugangserteilung und einem Onboarding-Gespräch ist die Plattform innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Umfangreiche Schnittstellenprojekte oder monatelange Implementierungen sind nicht erforderlich. „Wir haben CARvinci® bewusst so gebaut, dass ein Autohaus nicht erst ein halbes Jahr investieren muss, bevor es den ersten Nutzen sieht. Der erste produktive Einsatz beginnt am ersten Tag“, so Constantin Michel.

Schwarmintelligenz statt Insellösung: Der gemeinschaftliche Ansatz

Ein zentrales Merkmal von CARvinci® ist sein gemeinschaftlicher Entwicklungsansatz. Neue Anwendungsfälle werden regelmäßig innerhalb der Community entwickelt und anschließend allen angeschlossenen Autohäusern zur Verfügung gestellt – Schwarmintelligenz statt isolierter Einzellösungen also. Davon profitiert jeder Betrieb: Er zieht Nutzen aus der kollektiven Erfahrung aller.

Ergänzt wird dieser Ansatz durch eine Ausbildung zum Autohaus-KI-Manager, der intern als Multiplikator für technisches und kulturelles KI-Know-how fungiert. KI wird dabei nicht als Ersatz für Mitarbeiter positioniert, sondern als unterstützender Arbeitskollege, der individuelle Leistung steigert. Das Vertrauen in diesen Ansatz wächst: Zum Beispiel der Volkswagen- und Audi-Händlerverband oder der Verband Deutscher Opel-Händler vertraut CARvinci® exklusiv im Bereich KI. CARvinci® ist zudem Partner der Initiative Autohaus der Zukunft, einem branchenweiten Netzwerk, das Autohäuser, Hersteller und Dienstleister zusammenbringt. Ziel ist es, gemeinschaftlich Branchenintelligenz aufzubauen und Innovationen schneller in die Praxis zu überführen. Über Events, Fachvorträge, Podcasts und YouTube-Formate wird der Austausch aktiv gefördert und Wissen breit zugänglich gemacht. „Kein Autohaus muss diesen Weg alleine gehen – genau das ist der Kern unserer Bewegung“, betont Sascha Röwekamp.

Das Autohaus der Zukunft: Was damit möglich wird

Auch die Praxis zeigt bereits, welches Potenzial in der konsequenten Nutzung von CARvinci® steckt. Mittelfristig können Mitarbeiterkosten reduziert und gleichzeitig bessere Kundenergebnisse erzielt werden. Bei konsequenter Nutzung besteht das Potenzial, die Umsatzrendite eines Autohauses innerhalb von fünf bis zehn Jahren deutlich zu steigern, perspektivisch sogar zu verdoppeln. Für eine Branche, in der Renditen von einem bis zwei Prozent längst zur Normalität geworden sind, wäre das eine fundamentale Veränderung.

Der Weg dorthin beginnt nicht mit einem großen Transformationsprojekt, sondern mit einem ersten konkreten Schritt: dem Einstieg in eine Plattform, die sofort einsatzbereit ist, datenschutzkonform arbeitet und mit dem Betrieb wächst. Die Angst vor Komplexität, vor Datenschutzverstößen und vor dem nächsten gescheiterten IT-Projekt muss damit kein Hindernis mehr sein. „Wir wollen der Branche Mut und Zuversicht zurückgeben und zeigen, dass künstliche Intelligenz kein Risiko ist, sondern die größte Chance, die Autohäusern in den nächsten Jahrzehnten begegnen wird“, sagt Sascha Röwekamp abschließend.

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Pressekontakt:

HAIAR GmbH - CARvinci®
E-Mail: hallo@carvinci.ai
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