Deutsches Promotionszentrum Erfahrungen: So läuft die nebenberufliche medizinische Promotion für Ärzte und Zahnärzte ab
Bonn
Das Deutsche Promotionszentrum (DPZ) aus Bonn hat sich auf eine einzige Aufgabe spezialisiert - und ist darin heute eine der gefragtesten Adressen im deutschsprachigen Raum: Es begleitet approbierte Ärztinnen, Ärzte und Zahnärzte zur externen, berufsbegleitenden Promotion zum Dr. med. oder Dr. med. dent. Über 900 medizinische und zahnmedizinische Promotionen hat das Team bereits begleitet, mehr als 100 neue kommen pro Jahr hinzu - quer durch über 50 Fachgebiete, von der Allgemeinmedizin über Kardiologie und Gynäkologie bis zur Kieferorthopädie. Rund 40 Prozent der Klienten sind Zahnmediziner.
Bemerkenswert ist die Herkunft des Unternehmens: Das DPZ entstand 2020 aus der Noack Statistik GmbH, einer Statistikberatung, die zuvor über 2.000 wissenschaftliche Abschlussarbeiten methodisch betreut hatte. Diese Statistiker-DNA ist bis heute der Kern des Angebots - denn die Statistik ist erfahrungsgemäß genau die Stelle, an der die meisten Promotionsversuche im Alleingang enden.
Der Ablauf: Sieben Phasen, ein fester Fahrplan
Die Begleitung gliedert sich in sieben klar definierte Phasen - und genau diese Struktur ist für viele Klienten der entscheidende Unterschied zu früheren Anläufen, die mangels Plan im Praxisalltag versandet sind.
Am Anfang stehen ein Auftaktgespräch und ein persönlicher Arbeitsplan: Der Doktorand weiß von Woche eins an, was wann passiert.
Es folgt die Themenfindung mit Machbarkeitsprüfung - ein eigenes Thema muss niemand mitbringen. Das DPZ hilft dem Doktoranden ein Projekt und Thema zu entwickeln, ohne Labor und ortsunabhängig, und prüft es an der realen Datenlage, bevor eine einzige Arbeitsstunde investiert wird. Promotionsprojekte, die nicht passen, werden gar nicht erst begonnen. Die Kunst liegt hier in der Auswahl.
Dann folgt die Suche nach dem betreuenden Professor. Statt Anschreiben ins Blaue zu schicken, bewerben sich DPZ-Klienten gezielt dort, wo Lehrstühle tatsächlich externe Doktoranden aufnehmen - identifiziert über die eigene Datenbank-Technologie des Hauses. Das Ergebnis dieser Methode: 91 Prozent der Klienten fanden ihren Betreuer innerhalb der ersten zwei Monate, in der Regel mit mehreren Zusagen zur Auswahl. Für Ärzte und Zahnärzte, die es in Eigenregie probieren, ist das oft die jahrelange, zermürbendste Hürde: Endlich einen Professor zu finden.
Anschließend erstellt der Doktorand Exposé und Ethikvotum und schreibt sich an der Universität ein. In der fünften Phase folgt die statistische Auswertung - eigenständig durchgeführt, aber Schritt für Schritt begleitet von einem Statistiker. Der Doktorand versteht am Ende jede Zahl seiner Arbeit, weil er sie selbst gerechnet hat. Danach beginnt der Schreibprozess mit festem Wochenrhythmus, zum Abschluss stehen Lektorat, Einreichung und die Vorbereitung auf die Verteidigung. Je nach Projekt können sich Phasen überschneiden oder unterschiedlich lange dauern - der Fahrplan bleibt dabei stets transparent.
Aufwand und Dauer: Neben Praxis, Klinik und Familie
Die Zusammenarbeit läuft vollständig ortsunabhängig per Video und Telefon und richtet sich konsequent nach Praxiszeiten und Dienstplänen - viele Klienten nutzen etwa den Nachmittag, an dem die eigene Praxis ohnehin geschlossen ist. Das Unternehmen rechnet mit 3 bis 5 Stunden Arbeit pro Woche; die Einreichung ist bei passenden Voraussetzungen in durchschnittlich 12 bis 18 Monaten möglich. Zum Vergleich: Ein Promotionsversuch im Alleingang verschlingt erfahrungsgemäß ein Vielfaches an Stunden - vor allem durch Umwege bei Thema, Professorensuche und Statistik, also exakt den Stellen, die das DPZ vor dem Start regelt. Dass der Weg auch spät im Berufsleben funktioniert, zeigt der älteste Klient des Hauses: Er arbeitete mit 85 Jahren an seiner Doktorarbeit.
Bemerkenswert auch: Mehr als ein Drittel der Klienten kommt nach einem bereits gescheiterten Promotionsversuch zum DPZ - und gerade diese Gruppe profitiert doppelt, weil Vorarbeiten aus dem ersten Anlauf oft verwertbar sind.
Mögliche Erfolge
Eine Ärztin in eigener Praxis konnte in 9 Monaten erfolgreich einreichen, eine andere schaffte es in 13 Monaten. "Fairerweise muss hier erwähnt werden, dass diese Personen sehr engagiert waren und sehr gute Arbeit geleistet haben und sich vom Lehrstuhl keine Verzögerungen ergeben haben" so Max Güttler, der Leiter der Kundenberatung beim Deutschen Promotionszentrum ist.
Seriosität als Geschäftsmodell
Die Dissertation verfasst der Doktorand selbst - Ghostwriting und Titelkauf bietet das DPZ ausdrücklich nicht an; Interessenten mit solchen Erwartungen werden bereits im Erstgespräch aussortiert. Genau diese Linie zahlt sich am Ende doppelt aus: Die Klienten freuen sich auf ihre Verteidigung, weil es wirklich ihre Arbeit ist - und tragen den Titel anschließend mit ruhigem Gewissen auf Praxisschild, Briefkopf und Rezept. Der verliehene Grad ist der deutsche Dr. med. beziehungsweise Dr. med. dent. einer deutschen Universität.
Kosten und Einstieg
Die Kosten werden individuell im kostenlosen Erstgespräch festgelegt und richten sich nach Art und Umfang der Begleitung - etwa danach, ob Vorarbeiten existieren. Im selben Gespräch wird auch geklärt, ob Fachgebiet und Datenlage den Weg überhaupt hergeben: Das DPZ nimmt nach eigener Aussage nicht jede Anfrage an und sagt Interessenten ebenso klar, wenn eine berufsbegleitende Promotion in ihrer Konstellation nicht realistisch ist.
Pressekontakt:
https://deutsches-promotionszentrum.de/
kontakt@deutsches-promotionszentrum.de/
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