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Warum Netzanschlussprojekte ins Stocken geraten: Daniel Schauer von der ee technik gmbh über drei typische Fehler in der Elektroplanung

Daniel Schauer / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/183863 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis. Daniel Schauer / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/183863 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Norderstedt (ots) -

Die Anlage ist fertig, die Technik installiert, doch die Zuschaltung bleibt aus. Bei größeren Photovoltaik-, Windenergie-, Biogas- und Speicherprojekten können bereits kleine Fehler in der Elektroplanung erhebliche Verzögerungen und Mehrkosten verursachen. Dabei lassen sich viele dieser Probleme frühzeitig vermeiden. Welche drei Planungsfehler besonders häufig auftreten und worauf Projektverantwortliche achten sollten, erfahren Sie hier.

Für Projektentwickler, Projektingenieure und Betreiber größerer Energieanlagen zählt vor allem eines: Das geplante Kraftwerk soll termingerecht ans Netz gehen und zuverlässig Strom erzeugen. Doch selbst wenn die eigentliche Anlagentechnik längst feststeht, können elektrotechnische Details den Projektfortschritt erheblich behindern. Häufig fehlt es an vollständigen Planungsunterlagen, einer korrekten Auslegung einzelner Komponenten oder einer übergreifenden Abstimmung zwischen den beteiligten Unternehmen. Besonders problematisch ist dabei, dass solche Versäumnisse oft erst auffallen, wenn der Anlagenzertifizierer Unterlagen zurückweist oder der Netzbetreiber zusätzliche Nachweise verlangt. Dann müssen bereits abgeschlossene Planungsschritte erneut bearbeitet werden, während Termine und Budgets zunehmend unter Druck geraten. „Im schlimmsten Fall ist die Anlage vollständig gebaut, darf aber nicht zugeschaltet werden. Dann wird kein Strom produziert, die erwarteten Erlöse bleiben aus und der Druck auf alle Beteiligten steigt“, erklärt Daniel Schauer von der ee technik gmbh.

„Entscheidend ist, dass die elektrotechnische Planung von Anfang an vollständig durchdacht wird. Denn Probleme, die wir frühzeitig erkennen, lassen sich wesentlich einfacher beheben als Fehler, die erst während der Bauphase oder bei der Inbetriebnahme auffallen“, so Daniel Schauer weiter. Der Elektroingenieur beschäftigt sich seit rund 16 Jahren mit Netzanschlüssen im Bereich erneuerbarer Energien und sammelte seine praktische Erfahrung unter anderem bei Enercon. Heute begleitet er mit der ee technik gmbh deutschlandweit Photovoltaik-, Windenergie-, Biogas- und Speicherprojekte. Dabei versteht sich das Unternehmen als externe Elektrofachabteilung, die bestehende Projektteams ergänzt und elektrotechnische Fragestellungen über mehrere Projektphasen hinweg begleitet. Welche drei Fehler bei Netzanschlussprojekten besonders häufig auftreten und wie sie sich vermeiden lassen, zeigt der folgende Überblick.

Fehler 1: Unvollständige Unterlagen bringen die Anlagenzertifizierung ins Stocken

Ein häufiger Grund für Verzögerungen bei Netzanschlussprojekten sind fehlerhafte oder unvollständige technische Unterlagen. Besonders wichtig ist dabei das einpolige Übersichtsschaltbild, auch Single Line Diagram genannt. Es bildet die wesentlichen elektrischen Komponenten und deren Verbindungen ab und dient Netzbetreibern sowie Anlagenzertifizierern als Grundlage für die technische Prüfung. Fehlen darin relevante Angaben oder sind Betriebsmittel falsch dargestellt, können die eingereichten Unterlagen nicht abschließend bewertet werden. Statt einer Freigabe folgen Rückfragen und Nachforderungen, die den weiteren Projektverlauf aufhalten.

Besonders zeitaufwendig wird es, wenn Anlagenzertifizierer ihre Prüfung bereits beim ersten festgestellten Fehler unterbrechen und die Unterlagen zur Korrektur zurückgeben. Nach der Überarbeitung wird die Prüfung fortgesetzt, wobei weitere Mängel zusätzliche Nachforderungen auslösen können. Auf diese Weise entstehen mehrere Korrekturschleifen, obwohl die Fehler bereits in der ursprünglichen Planung vorhanden waren. Projektverantwortliche sollten deshalb sämtliche technischen Angaben frühzeitig auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Übereinstimmung prüfen lassen. Je sorgfältiger die Unterlagen vor der Einreichung abgestimmt sind, desto geringer ist das Risiko vermeidbarer Nachforderungen.

Fehler 2: Falsch dimensionierte Komponenten treiben die Projektkosten in die Höhe

Nicht jeder Planungsfehler fällt bereits bei der Prüfung technischer Dokumente auf. Werden Kabel, Transformatoren oder andere elektrische Betriebsmittel falsch dimensioniert, zeigen sich die Folgen unter Umständen erst während der Umsetzung. Zu klein ausgelegte Komponenten können technisch überlastet sein und müssen gegebenenfalls ausgetauscht werden. Besonders kostspielig wird das, wenn entsprechende Betriebsmittel bereits bestellt oder eingebaut wurden. Neben zusätzlichen Material- und Montagekosten können dadurch weitere Verzögerungen entstehen, weil technische Anpassungen erneut geplant und abgestimmt werden müssen.

Ähnliche Schwierigkeiten verursacht eine unzureichende Blindleistungsbereitstellung. Diese ist unter anderem für die Spannungshaltung im Stromnetz erforderlich und muss den technischen Vorgaben des Netzbetreibers entsprechen. Wurde sie im Vorfeld nicht ausreichend berechnet, kann sich erst bei Tests oder während der Inbetriebnahme herausstellen, dass die Anlage die geforderten Werte nicht erreicht. Frühzeitige Netzberechnungen und digitale Simulationen helfen dabei, solche Risiken zu erkennen. Die ee technik gmbh nutzt entsprechende Modelle beispielsweise, um die Blindleistungsfähigkeit geplanter Anlagen vor Baubeginn zu überprüfen. Notwendige Anpassungen lassen sich dadurch bereits in der Planung vornehmen, bevor sie auf der Baustelle erheblichen Aufwand verursachen.

Fehler 3: Fehlende Gesamtverantwortung gefährdet den Netzanschluss

Doch selbst technisch geeignete Einzelkomponenten gewährleisten noch keinen funktionierenden Netzanschluss. Gerade bei größeren Energieprojekten arbeiten zahlreiche Lieferanten, Planer und ausführende Unternehmen zusammen, deren Leistungen aufeinander abgestimmt werden müssen. Problematisch wird es, wenn jeder Beteiligte ausschließlich seinen eigenen Lieferumfang betrachtet und niemand die elektrotechnische Gesamtplanung verantwortet. So können notwendige Komponenten oder technische Leistungen in Angeboten fehlen, ohne dass dies zunächst auffällt. Besonders günstige Angebote bergen entsprechende Risiken, wenn wesentliche Leistungen nicht berücksichtigt wurden. Auch ein schlüsselfertiger Auftrag bietet davor keinen automatischen Schutz, wenn der Generalunternehmer die Schnittstellen seiner Sublieferanten nicht ausreichend prüft.

Solche Abstimmungslücken verursachen nicht nur unerwartete Mehrkosten, sondern können auch die Zertifizierung und Zuschaltung der gesamten Anlage gefährden. Stimmen die technischen Unterlagen oder die geplante Ausführung nicht mit den Netzanschlussanforderungen überein, kann die Ausstellung des Anlagenzertifikats scheitern und damit die Zuschaltung verzögert oder verhindert werden. Selbst nach erfolgreicher Zuschaltung sind weitere Schwierigkeiten möglich, etwa wenn die tatsächlich errichtete Anlage von der zertifizierten Planung abweicht und deshalb keine Konformitätserklärung ausgestellt werden kann. Auch eine fehlerhafte Reaktion auf Regelsignale des Netzbetreibers kann technische und regulatorische Folgen haben, deren konkrete Auswirkungen im Einzelfall zu prüfen sind. Umso wichtiger ist eine klare elektrotechnische Gesamtverantwortung, die sämtliche Lieferumfänge, Schnittstellen und Anforderungen über den Projektverlauf hinweg berücksichtigt.

ee technik gmbh: Mit vollständiger Elektroplanung Verzögerungen frühzeitig vermeiden

Um solche Fehler zu vermeiden, prüft die ee technik gmbh zunächst den aktuellen Planungsstand eines Projekts. Das Team um Daniel Schauer untersucht, welche Unterlagen bereits vorliegen, welche technischen Anforderungen berücksichtigt wurden und wo noch Lücken bestehen. Bei festgefahrenen Projekten wird anschließend geklärt, welche Berechnungen, Nachweise oder Anpassungen erforderlich sind, damit Zertifizierung, Bau oder Zuschaltung fortgesetzt werden können. Je nach Projektbedarf reicht die Unterstützung vom Netzanschlussantrag über die technische Planung, Ausschreibungen und Lieferantenauswertungen bis zur Baubegleitung und Inbetriebnahme. Dabei berücksichtigt das Unternehmen unter anderem die Netzanschlussregeln VDE-AR-N 4110, 4120 und 4130 für die jeweiligen Spannungsebenen.

Ein wesentlicher Bestandteil dieser Arbeit ist die kontinuierliche Abstimmung mit den Projektbeteiligten. Durch die regelmäßige Teilnahme an Jour fixes und Projektbesprechungen kann das Team offene elektrotechnische Fragen direkt klären und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Planungsbereichen koordinieren. Besonderes Augenmerk gilt dabei den technischen Schnittstellen zwischen den einzelnen Gewerken und Lieferanten. „Ein Fehler, den wir heute in der Planung erkennen, kostet uns meist nur eine Korrektur. Derselbe Fehler kann auf der Baustelle Wochen kosten und bei der Zuschaltung zum echten Problem werden. Deshalb sollte die Elektroplanung von Anfang an vollständig durchdacht sein, damit solche Probleme gar nicht erst entstehen“, erklärt Daniel Schauer abschließend.

Sie planen ein Energieprojekt und benötigen Unterstützung beim Netzanschluss oder der elektrotechnischen Planung? Die ee technik gmbh begleitet Sie je nach Bedarf von den ersten Planungsschritten bis zur Inbetriebnahme. Melden Sie sich jetzt bei Daniel Schauer (https://www.eetechnik.de/) und vereinbaren Sie einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch!

Pressekontakt:

ee technik gmbh
Vertreten durch: Geschäftsführer: Dipl.-Ing. (FH) Daniel Schauer
E-Mail: buero@eetechnik.de
Website: https://www.eetechnik.de/


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