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Wie gefährlich kann eine Meningokokken-Sepsis werden? / Ein Kinder- und Jugendarzt im Interview

Ein Kinder- und Jugendarzt im Interview. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/39763 / Verwendung des Fotos nur im Textzusammenhang mit dieser Pressemeldung und mit Nennung der Bildquelle. Copyright genehmigt und kostenfrei. Die anderweitige Verwendung ist ausgeschlossen. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "GSK, Annette Schrader" Ein Kinder- und Jugendarzt im Interview. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/39763 / Verwendung des Fotos nur im Textzusammenhang mit dieser Pressemeldung und mit Nennung der Bildquelle. Copyright genehmigt und kostenfrei. Die anderweitige Verwendung ist ausgeschlossen. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "GSK, Annette Schrader"

München (ots) - Wie gefährlich kann eine Meningokokken-Sepsis werden? Ein Kinder- und Jugendarzt im Interview

Mit etwa 300 Fällen pro Jahr sind Meningokokken-Erkrankungen zwar verhältnismäßig selten, können aber innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden.(1) Eine Erkrankung führt in 2/3 der Fälle zu einer Meningitis (Hirnhautentzündung), in 1/3 kommt es zu einer Sepsis (Blutvergiftung).(2) Was dabei genau passiert und warum es so wichtig ist, dass Eltern ihre Kinder frühzeitig schützen, erzählt Kinder- und Jugendarzt Dr. med. Kroschke im Interview.

Herr Dr. Kroschke, wie kann es zu einer Meningokokken-Erkrankung kommen?

Meningokokken sind Bakterien und werden über Tröpfchen von Mensch zu Mensch übertragen. Bis zu zehn Prozent der Erwachsenen tragen sie im Nasen-Rachen-Raum, ohne selbst daran zu erkranken. Dennoch können sie die Bakterien beispielweise durch Husten, Niesen oder Küssen an andere weitergeben. Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem bzw. Kindern kann es nach der Ansteckung mit den Bakterien zu einer raschen Entwicklung einer Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung kommen.

Was genau passiert bei einer Meningokokken-Sepsis?

Bei einer Meningokokken-Sepsis werden die Bakterien auf dem Blutweg in alle Organe verteilt. Dort kann es rasch zum Organversagen und typischerweise zu einer Störung der Blutgerinnung kommen. Als Folge entstehen flächenartige Einblutungen in der Haut. Dadurch können Gliedmaßen absterben, die in manchen Fällen amputiert werden müssen. Die Sterblichkeitsrate beträgt insgesamt ca. 18 % , bei komplizierten Verläufen ca. 33 %.

Wie können Eltern ihre Kinder bestmöglich vor einer Meningokokken-Sepsis schützen?

Den bestmöglichen Schutz vor einer Meningokokken-Sepsis bieten Impfungen. Wichtig hierbei ist, dass es verschiedene Meningokokken-Typen gibt und demnach auch verschiedene Impfungen. Da Babys und Kleinkinder besonders gefährdet sind, an Meningokokken zu erkranken, sollte frühzeitig geimpft werden. Aber auch ältere Kinder können schwer erkranken und sollten durch Impfungen geschützt sein. Die Sorge mancher Eltern, dass ihre Kinder zu viele Impfungen in den ersten Lebensmonaten bzw. -jahren erhalten, ist unbegründet. Denn das kindliche Immunsystem ist bestens für diese Aufgabe ausgebildet und setzt sich täglich mit viel mehr Erregern auseinander, als sie in Impfstoffen vorkommen.

Werden die Kosten für alle Meningokokken-Impfungen übernommen?

Die Meningokokken-C-Impfung ist eine allgemein empfohlene Standardimpfung und wird daher von allen gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Mittlerweile erstatten die Kassen auch für über die Hälfte der Versicherten die Meningokokken-B-Impfung auf Anfrage teilweise oder ganz. Typ B ist für die meisten Erkrankungsfälle in Deutschland verantwortlich. Die Kosten der Kombinationsimpfung gegen die Typen A, C, W und Y werden oft bei Reisen in Risikogebiete erstattet. Nachfragen lohnt sich. Allgemein rate ich allen Eltern, frühzeitig ihren Kinder- und Jugendarzt auf Meningokokken-Impfungen anzusprechen.

NP-DE-BEX-INTF-190001; 06/19

(1) RKI Epidemiologisches Bulletin 03/2018: Verfügbar unter: https://
www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2018/Ausgaben/03_18.pdf?
__blob=publicationFile, Juni 2019.
(2)
https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/meningokokken/,
Juni 2019. Pressekontakt:

Melanie Piatanesi, PR-Managerin Impfstoffe (Hintergrundinformationen)
Tel.: +49 89 36044 8638, E-Mail: melanie.m.piatanesi@gsk.com
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