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Invest Taicang

18. Taicang-Tag in München: Neue Impulse für Innovation und Zusammenarbeit

18. Taicang-Tag in München: Neue Impulse für Innovation und Zusammenarbeit / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/167344 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis. 18. Taicang-Tag in München: Neue Impulse für Innovation und Zusammenarbeit / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/167344 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

München

Am 16. April fand der 18. "Taicang-Tag" in Deutschland im Auditorium der BMW Welt in München statt. Unter dem Motto "Mit Technologie und Innovation gemeinsam in die Zukunft" bot die Veranstaltung ein vielfältiges Programm mit Keynotes, Fachvorträgen, Podiumsdiskussionen sowie Projektunterzeichnungen und Business-Matchmaking.

Rund 300 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft beider Länder kamen zusammen, um vor dem Hintergrund des aktuellen globalen Umfelds neue Chancen und Perspektiven der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit zu erörtern.

Grußworte hielten Gudrun Weidmann, Ministerialdirigentin im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Zhai Qian, Gesandter der chinesischen Botschaft in Deutschland, Chen Xiaodong, stellvertretender Direktor des Handelsministeriums der Provinz Jiangsu, sowie Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft der Stadt München, und Michaela Schenk, Vorsitzende des Ausschusses für Außenwirtschaft der IHK für München und Oberbayern.

Chen Gao, Parteisekretär der Stadt Taicang, hielt eine Grundsatzrede. Die Veranstaltung wurde von Stefan Geiger, Vorsitzender des Chinaforum Bayern, moderiert.

Gudrun Weidmann betonte die enge Handels- und Investitionsbeziehung sowie die tief verwurzelte wirtschaftliche Verflechtung zwischen Bayern und China. Taicang habe sich als wichtiger Standort für bayerische Unternehmen in China etabliert und gelte als Vorzeigebeispiel der bilateralen Wirtschaftskooperation. Gerade in Zeiten globaler Herausforderungen seien stabile, verlässliche und faire Rahmenbedingungen sowie Planungssicherheit für Unternehmen von zentraler Bedeutung. Sie verwies zudem auf die positiven Entwicklungen Taicangs in den Bereichen intelligente Fertigung, industrielle Innovation, Fachkräfteentwicklung und klimafreundliche Transformation. Die Zusammenarbeit zwischen Bayern und Taicang stehe exemplarisch für eine erfolgreiche regionale Partnerschaft, die auf gegenseitigem Lernen und gemeinsamer Entwicklung basiere.

Zhai Qian hob hervor, dass hochrangige Begegnungen zwischen China und Deutschland die bilaterale Zusammenarbeit kontinuierlich gefördert hätten und der "Taicang-Tag" zusätzliche Impulse setze. Angesichts einer komplexen internationalen Lage sollten beide Seiten an Offenheit festhalten und protektionistischen Tendenzen entgegenwirken. Taicang sei ein gelungenes Beispiel für Kooperation in Industrie, Bildung und Kultur. China werde seine Öffnung weiter vorantreiben und setze zugleich auf faire Rahmenbedingungen für Unternehmen.

Chen Xiaodong bezeichnete Deutschland als wichtigsten Handelspartner Jiangsus in Europa sowie als bedeutende Quelle ausländischer Investitionen. Taicang habe sich zu einem zentralen Standort der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit in der Provinz entwickelt und fungiere als wichtige Plattform für den Austausch zwischen Unternehmen beider Länder. Die dort geschaffenen Kooperationsformate lieferten wertvolle Erfahrungen für die weitere Vertiefung der bilateralen Zusammenarbeit.

Christian Scharpf würdigte die Entwicklung Taicangs zu einem der wichtigsten Standorte deutscher Unternehmen in China, insbesondere für mittelständische Industrieunternehmen. Er verwies zudem auf den Ausbau des kulturellen Austauschs, etwa durch die Einrichtung einer Fußballschule des FC Bayern München, und sprach sich für eine weitere Intensivierung der Zusammenarbeit aus.

Michaela Schenk betonte, dass deutsche Unternehmen in Taicang nicht nur Produktionsstandorte aufgebaut hätten, sondern gemeinsam eine lebendige deutsch-chinesische Wirtschaftscommunity entstanden sei. Taicang zeige, wie internationale Zusammenarbeit im 21. Jahrhundert funktioniere - durch lokale Lieferketten, gemeinsame Forschung, duale Ausbildung und kontinuierliche Innovation. Die Stadt habe sich zunehmend zu einem wichtigen Innovationsstandort deutscher Unternehmen in China entwickelt.

Chen Gao erklärte in seiner Grundsatzrede, Taicang habe seine Zusammenarbeit mit Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich vertieft und sich von einem klassischen Investitionsstandort hin zu einem Standort mit wachsender Innovations- und Kooperationsdynamik entwickelt. Heute verfolge die Stadt das Leitbild "Grün, Innovation und Integration" und arbeite am Aufbau eines marktorientierten, rechtsstaatlichen und international ausgerichteten Investitionsumfelds.

Er verwies darauf, dass mehrere Projekte - darunter eine humanoide Robotik-Smart-Factory eines Schaeffler-Joint-Ventures, ein deutsch-chinesischer CO2-neutraler Industriepark sowie ein Innovationszentrum in Zusammenarbeit mit der Rhein-Neckar-Region - in hochrangige Kooperationsformate aufgenommen wurden. Dies unterstreiche den Trend zu klimafreundlicher Transformation, gemeinsamer Innovation und vertiefter Vernetzung.

Im Anschluss diskutierten Unternehmen beider Länder über Themen wie die Zusammenarbeit kleiner und mittlerer Unternehmen sowie über Chancen und Strategien deutscher Unternehmen in China im Kontext von Digitalisierung und industrieller Transformation.Eine Präsentation zur Umsetzung grüner Energieverträge durch State Grid Taicang sowie die anschließende Podiumsdiskussion stießen auf großes Interesse.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem die China-Repräsentanz des VDE in Taicang angesiedelt. Darüber hinaus wurden mehrere deutsch-chinesische Innovationsprojekte unterzeichnet, internationale Austauschformate vorgestellt sowie Programme zur Unterstützung chinesischer Unternehmen bei der internationalen Expansion initiiert. Damit wurden die Kooperationskanäle weiter gestärkt und neue Impulse für bilaterale Investitionen gesetzt.

Seit seiner ersten Austragung im Jahr 2008 hat sich der "Taicang-Tag" zu einer wichtigen Plattform für den wirtschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen Deutschland und China entwickelt. Die Veranstaltung hat sich von einer klassischen Investitionskonferenz zu einem multidimensionalen Format mit Schwerpunkten auf Innovation, Technologie und Austausch weiterentwickelt und spiegelt die kontinuierliche Vertiefung der bilateralen Zusammenarbeit wider.

Taicang liegt am südlichen Ufer der Jangtse-Mündung in unmittelbarer Nähe zu Shanghai und ist Teil einer dynamischen Metropolregion. Die Stadt verfügt über eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur mit Hochgeschwindigkeitsanbindung sowie guter Erreichbarkeit der internationalen Flughäfen Shanghai-Hongqiao und Shanghai-Pudong.

Der Hafen von Taicang zählt mit einem Containerumschlag von über 10 Millionen TEU zu den bedeutenden Containerhäfen Chinas und ist eng in globale Logistiknetzwerke eingebunden.

Die Stadt verfügt über eine breit aufgestellte industrielle Basis mit mehr als 5.000 Unternehmen. In den deutschen Unternehmensclustern lassen sich große Teile industrieller Lieferketten lokal abbilden.

Zudem hat sich Taicang zu einem wichtigen Standort für Luft- und Raumfahrt sowie Biomedizin entwickelt. In diesen Branchen sind zahlreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen angesiedelt.

Heute sind mehr als 560 deutsche Unternehmen in Taicang vertreten, darunter zahlreiche mittelständische Weltmarktführer. Die Stadt gilt als einer der wichtigsten Standorte deutscher Unternehmen in China.

Neben der industriellen Entwicklung baut Taicang kontinuierlich sein Service-Ökosystem aus. Dazu zählen unter anderem Initiativen für klimaneutrale Industrieparks, duale Ausbildungssysteme sowie rechtliche und administrative Unterstützungsstrukturen für Unternehmen.

Auch im städtischen Alltag ist die deutsch-chinesische Zusammenarbeit sichtbar. Kulturelle Einrichtungen und Austauschformate tragen dazu bei, die Verbindungen zwischen beiden Ländern weiter zu stärken.

Kontaktieren Sie Taicang:

+86 13862274897
+86 0512-53595301
ly.zhang@thidz.com

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