Anzeige

Islamic Relief Deutschland e.V.

Kampf gegen Corona: Islamic Relief beschließt 10 Millionen US-Dollar Soforthilfe

Kampf gegen Corona: Islamic Relief beschließt 10 Millionen US-Dollar Soforthilfe / Islamic Relief bringt Hygienesets und Schutzmasken in Risikogebiete wie Syrien. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/50131 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Islamic Relief Deutschland e.V." Kampf gegen Corona: Islamic Relief beschließt 10 Millionen US-Dollar Soforthilfe / Islamic Relief bringt Hygienesets und Schutzmasken in Risikogebiete wie Syrien. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/50131 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Islamic Relief Deutschland e.V."

Köln (ots) - Islamic Relief Deutschland hat gemeinsam mit ihrem weltweiten Islamic Relief-Netzwerk eine Corona-Soforthilfe in Höhe von 10 Millionen Dollar für rund 20 gefährdete Länder beschlossen. Die Soforthilfe soll dazu beitragen, die Verbreitung des tödlichen Virus aufzuhalten, Infizierten zu helfen und besonders betroffene Menschen zu unterstützen.

Schon jetzt bringt Islamic Relief tausende Hygienesets mit Hand-Desinfektionsmitteln, Schutzmasken und Thermometern in Risikogebiete wie Syrien und Afghanistan, in denen das Gesundheitssystem aufgrund der dortigen Konflikte bereits lange marode ist.

In den kommenden Wochen will das Hilfsnetzwerk außerdem dringend benötigte Hilfsgüter wie Beatmungsgeräte, Laborsets und tragbare Röntgengeräte in Länder wie Pakistan liefern, in denen viele Menschen keinen oder kaum Zugang zu medizinischer Versorgung haben. Für Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern ohne soziale Sicherungssysteme, die Arbeit und Einkommen verloren haben, plant Islamic Relief finanzielle Zuschüsse, damit die Notleidenden Grundnahrungsmittel und Medizin kaufen können.

Eine globale Aufklärungskampagne gegen Corona

Gleichzeitig startet Islamic Relief eine umfangreiche Aufklärungskampagne. Die Kampagne soll die Menschen darüber informieren, wie sich das Virus ausbreitet und wie man sich vor ihm schützen kann. Im Mittelpunkt stehen notwendige Hygienepraktiken und wo möglich eine angemessene soziale Distanz zu Mitmenschen.

Ergänzt wird die Kampagne mit Informationsmaterialien, die unter anderem darüber informieren, wie Gläubige gefahrlos ihre Religion ausüben können. Basierend auf den Erfahrungen mit Ebola will die Aufklärungskampagne gefährliche Fehlinformationen bekämpfen und die Menschen an ihre religiöse Pflicht erinnern, das Virus aufzuhalten, indem sie beispielsweise auf Gottesdienste in Hochrisikogebieten verzichten.

Die Kampagne soll ebenfalls darauf hinweisen, dass sich die Beerdigungsriten an die Corona-Krise anpassen müssen und zugleich die Gläubigen ihre traditionellen Praktiken leben können, sofern sie dadurch nicht die Menschen in Gefahr bringen, die an vorderster Front gegen das Virus kämpfen.

Zeit für Großzügigkeit!

"Die Welt hat zu unseren Lebzeiten noch nie eine solche Pandemie erlebt", so Tarek Abdelalem, Geschäftsführer von Islamic Relief Deutschland. "Wir sind gefordert, zügig an allen Fronten zu handeln, um die Auswirkungen von Corona auf die am meisten bedrohten Länder und Regionen abzumildern."

Er ergänzt: "Für besonders schutzbedürftige Regionen und Länder, die kaum eine Chance gegen die Pandemie haben, haben wir mit unserem weltweiten Islamic Relief-Netzwerk schon jetzt den Einsatz von mehr als fünf Millionen US-Dollar Soforthilfe beschlossen."

Die Mittel sind Teil eines Hilfspakets von bis zu 10 Millionen US-Dollar, das für die Bewältigung verschiedener Aspekte der Corona-Krise vorgesehen ist.

"Diese Pandemie ist eine ernsthafte Gefahr, und wir sind optimistisch, dass wir dank der Großzügigkeit unserer Spender die notwendige Unterstützung erhalten werden, um unsere Hilfsmaßnahmen ausbauen und intensivieren zu können", erläutert Tarek Abdelalem.

Zeit für Solidarität und gute Zusammenarbeit!

Neben den eigenen Maßnahmen gegen die Krise strebt das Islamic Relief-Hilfswerk eine multilaterale Zusammenarbeit an und arbeitet auf globaler und lokaler Ebene mit UN-Organisationen wie der WHO, UNICEF, UNHCR und WFP sowie mit lokalen Regierungen zur Unterstützung ihres Gesundheitswesens zusammen.

Aufgrund der Tatsache, dass das Virus reiche wie arme Länder gleichermaßen heimsucht, wird Islamic Relief seine Hilfe aufteilen zwischen Ländern, die nicht hinreichend aufgestellt sind, um sich gegen die Pandemie zu wehren, und Ländern, in denen das Virus besonders stark den Alltag einschränkt und viele Menschenleben kostet.

"Das Corona-Virus ist eine echte globale Herausforderung und benötigt daher auch eine globale Lösung", betont Tarek Abdelalem. "Daher wäre es absolut verheerend, jetzt nicht vereint gegen das Virus anzugehen."

Ein Aufruf zum Frieden

"Wir müssen alle noch viel mehr tun, um die Folgen dieser Pandemie zu abzumildern und ihrer Herr zu werden", führt der Geschäftsführer von Islamic Relief Deutschland aus. "In vielen Ländern sind die Menschen verängstigt, denn wir alle stehen vor vielerlei Herausforderungen, viele befinden sich in seelischer Not. In Deutschland ist die Anzahl der Anrufe bei unserem Muslimischen Seelsorgetelefon 'MuTeS' um 50 Prozent gestiegen. Die Menschen teilen ihre Existenzängste mit uns und sorgen sich um ihre Zukunft."

Tarek Abdelalem fordert: "In bewaffneten Konfliktgebieten sollte dringend ein Waffenstillstand vom UN-Generalsekretär durchgesetzt werden, sodass uns kein Krieg davon abhalten kann, die Ausbreitung des Virus zu bekämpfen.

Alle Regierungen und die Vereinten Nationen sollten dazu beitragen, dass der geplante Hilfsfonds für die Bekämpfung von Corona auch wirklich zustande kommt. Die Vereinten Nationen sollten mindestens 30 Prozent dieser Mittel internationalen und lokalen Hilfsorganisationen, die überwiegend an der Front der Krise arbeiten, zur Verfügung stellen. Bisher sind für sie nur fünf Prozent eingeplant.

Wie unsere Hilfszusagen und die Umsetzung unserer Maßnahmen zeigen, ist Islamic Relief bereit, alles in ihrer Macht Stehende zu tun. Selbst wenn wir uns in Ungewissheit über den weiteren Verlauf der Krise befinden, dürfen wir nicht vergessen, dass die weniger begünstigten Menschen nicht nur in Gefahr sind, ihren Lebensunterhalt zu verlieren, sondern auch ihr Leben."

Pressekontakt:

Nuri Köseli, Pressesprecher
Telefon: 0221 200 499-2225

Sara Ahmed Martinez, Pressereferentin
Telefon 0221 200 499-2280

E-Mail: presse@islamicrelief.de


Original-Content von: Islamic Relief Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell

Presseportal-Newsroom: Islamic Relief Deutschland e.V.

Unternehmensnachrichten präsentiert von PRESSEPORTALPresseportal Logo

presseportal.de ist ein Angebot der news aktuell GmbH

news aktuell GmbH
Mittelweg 144
20148 Hamburg
E-Mail: info@newsaktuell.de

www.newsaktuell.de/kontakt

Die Süddeutsche Zeitung ist weder für den Inhalt der Anzeige noch die darin enthaltenen Verlinkungen noch für ggf. angegebene Produkte verantwortlich.