Anzeige

Islamic Relief Deutschland e.V.

Ein Festtag der Solidarität: Islamic Relief Deutschland erreicht mehr als 120.000 Menschen zum Ramadanende

Nasimas Kinder Ibrahim und Morium freuen sich über das Ramadanpaket und kichern beim Familienporträit mit ihrer Oma. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/50131 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis. Nasimas Kinder Ibrahim und Morium freuen sich über das Ramadanpaket und kichern beim Familienporträit mit ihrer Oma. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/50131 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Köln (ots) -

Pünktlich zum heutigen Zuckerfest, teilt die Kölner Hilfsorganisation Islamic Relief Deutschland ihren Festtagsgruß und mahnt zu internationaler Solidarität und Diplomatie. Angesichts der eskalierenden Lage in Nahost, werden Millionen Menschen ihr wichtiges Fest unter Bomben und in Angst verbringen. Der steigende Hunger in Ländern wie Afghanistan, Jemen, Pakistan und Südsudan, bleibt alarmierend. Um dem Hunger zu trotzen und ein Zeichen für Frieden und Hoffnung zu setzen, hat das gesamte internationale Islamic Relief Netzwerk diesen Ramadan mehr als 800.000 Menschen weltweit mit Lebensmittelpaketen versorgt - darunter Familien, die in Ländern wie dem Libanon, Sudan und Gaza unter Krieg und Hunger leiden.

Die humanitäre Hilfsorganisation Islamic Relief Deutschland und ihre globalen Partner haben in den vergangenen vier Wochen Spenden gesammelt, um mit Hilfe der großzügigen Spenden noch mehr Menschen in Not global zu unterstützen. 50 bis 90 Kilogramm schwere Lebensmittelpakete, angepasst an lokale Gewohnheiten, haben hunderttausende Familie in diesem Ramadan ernährt. Angesichts der Kürzungen der Hilfeleistungen internationaler Regierungen, setzen die Spenden der Muslime auf der ganzen Welt und in Deutschland ein dringendes Zeichen der Menschlichkeit.

Geschäftsführer Michael Pfaff sieht hierin einen Hoffnungsschimmer in Zeiten von weltweiten Krisen und Hunger. Er erklärt: "Solidarität in Zeiten, in denen Millionen Menschen weltweit Gewalt in Kriegen durchleben, ist für uns als humanitäre Hilfsorganisation ein Muss. Dass unsere deutschen Spenderinnen und Spender wieder zehntausende Lebensmittelpakete im Ramadan ermöglicht haben, bestärkt uns in unserem humanitären Auftrag."

Angesichts der aktuellen Gewalt im Nahen Osten und weltweit sagt Pfaff: "Am heutigen Festtag sind unsere Gedanken vor allem bei den Menschen in Not, ob in Gaza, im Libanon und Sudan, sowie bei unseren Helfer-Teams weltweit, die Unglaubliches leisten. Wir wünschen allen Muslimen und Nicht-Muslimen gesegnete Festtage und ein Leben in Frieden und Sicherheit."

Kriege, Klimawandel und Ungleichheit bedeuten, dass viele Menschen täglich um ihr Überleben kämpfen und Millionen von Familien hungern müssen. Die verteilten Lebensmittelpakete spenden Menschen in Not weltweit Trost, die sonst nicht genug zu essen hätten, um ihr Fasten zu brechen. Sie unterstützen vulnerable Gemeinschaften darin, etwas Kraft zu tanken.

Zehntausende Lebensmittelpakete von Bangladesch und Gaza bis Syrien und Sudan

In diesem Jahr wurden die ersten Lebensmittelpakete von Islamic Relief u.a. an Menschen in Afghanistan, Gaza, Jemen, Sudan und auch gezielt Rohingya-Gemeinschaften in Bangladesch verteilt. Schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen wie Waisenkinder, alleinerziehende Mütter und alte Menschen sowie Menschen mit Behinderung stehen jedes Jahr im Fokus.

Erleichtert ist auch Nasima Akter, 36 Jahre alt, aus Shariatpur in Bangladesch, die mit ihren beiden Kindern und ihrer Mutter lebt. "Abgesehen von Reis, Linsen und gelegentlich etwas Gemüse können wir uns gar nicht vorstellen, etwas anderes zu essen. Und wenn jemand von uns plötzlich krank wird, bleibt uns nichts anderes übrig, als die umliegende Gemeinschaft um Hilfe zu bitten, da wir allein nicht zurechtkommen", erzählt die alleinerziehende Mutter, die sich über die ersehnte Verschnaufpause zum Ramadan freut. In diesem Jahr kann sie durch das Lebensmittelpaket etwas neue Kleidung zum Festtag kaufen, was ihnen sonst nicht möglich ist und ihren 6-jährigen Sohn Ibrahim besonders freut.

Wie Nasima wurden in Bangladesch - darunter Cox's Bazar, Barguna und Rangpur- in diesem Jahr tausende Menschen mit über 2.300 Lebensmittelpaketen unterstützt. 1,6 Millionen Kinder im Land leiden an akuter Unterernährung und 4,4 Mio. Menschen sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen.

169 Millionen Menschen weltweit leiden unter krisenhaftem Hunger

Laut der globalen IPC-Klassifizierung für Hunger leiden heute 169,1 Mio. Menschen weltweit an mindestens krisenhaftem Hunger (oder schlimmer). Mehr als 29 Mio. Menschen werden bereits unter Phase 4, Krise/Notfall, eingestuft. Im Sudan, Südsudan und Somalia, aber auch im Jemen, Afghanistan und Pakistan sind große Teile der Bevölkerung von Ernährungsunsicherheit und drohenden Hungersnöten betroffen.

So leiden in Afghanistan 17,4 Mio. Menschen an krisenhaftem Hunger und schlimmer. Auch in Pakistan stürzen die Nachwirkungen des Jahres 2025 - Überschwemmungen, Dürre und wirtschaftliche Belastungen - ganze 7,5 Millionen Menschen in akute Ernährungsunsicherheit.

In Somalia hat sich die Zahl der Menschen, die unter akuter Ernährungsunsicherheit leiden, seit dem letzten Jahr auf 6,5 Millionen verdoppelt; 1,8 Mio. Kinder unter fünf Jahren sind von akuter Unterernährung bedroht. Im Sudan verschlechtert sich die humanitäre Lage weiterhin, während 19,1 Mio. Menschen an krisenhaftem Hunger leiden. Infolge der Massenflucht aus der Stadt El Fasher Ende Oktober 2025 und der anhaltenden Kampfhandlungen hat die akute Unterernährung in zwei Gebieten in Nord-Darfur die Schwelle zur Hungersnot überschritten.

Im Südsudan leiden 5,9 Mio. Menschen an akuter Ernährungsunsicherheit. Bis zum Juni 2026 werden über 2 Mio. Kinder im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahre an akuter Unterernährung leiden und dringend Ernährungshilfe und medizinische Behandlung benötigen. Darüber hinaus werden über 1 Mio. schwangere und stillende Frauen im Südsudan unterernährt sein.

In Gaza sind rund 1,6 Mio. Menschen nach wie von einer Lebensmittelunsicherheit der Stufe "Krise" (IPC-Phase 3) betroffen. Davon sind eine halbe Million Menschen in IPC-Phase 4, Notfall, gefangen. Und im Libanon sind aktuell 850.000 Menschen von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen und die humanitäre Lage verschlechtert sich rasant. In den letzten zwei Wochen wurden im Libanon mehr als eine Million Menschen durch anhaltende Luftangriffe, Bodenoffensiven und Evakuierungsbefehle gewaltsam vertrieben.

Ramadan-Lebensmittelpakete als Lebensader und Moment der Erholung für Hunderttausende

Angesichts der dramatischen Zahlen und gleichzeitigen Budgetkürzungen für Hilfe durch die globale Staatengemeinschaft, stellen die jährlichen Lebensmittelpakete von Islamic Relief eine tatsächliche Lebensader und Verschnaufpause vom täglichen Überlebenskampf für hunderttausende Menschen weltweit dar.

Neben Lebensmittelpaketen, hat Islamic Relief in vielen Ländern notleidende, arme Familien mit Bargeldhilfen oder Gutscheinen versorgt, damit sie selbst Lebensmittel kaufen und die angeschlagenen lokalen Märkte unterstützen können. Auch organisierten Helferinnen und Helfer gemeinschaftliche Iftars, bei denen Familien gemeinsam ihr Fasten brechen konnten.

ISLAMIC RELIEF DEUTSCHLAND

Islamic Relief Deutschland ist Teil des globalen Islamic Relief Hilfsnetzwerkes von humanitären Organisationen, das jährlich Millionen von Menschen in Krisenregionen unterstützt. Trotz anhaltender Armut, Gewalt, Krisen und Konflikte, erreichen die Teams von Islamic Relief jährlich betroffene Gemeinschaften in über 30 Ländern mit Nahrungsmittelhilfe zum Ramadan - ob in Afghanistan, Äthiopien, Bangladesch, Bosnien, Kosovo, Gaza, Libanon, Syrien, Irak, Jemen, Kenia, Mali, Malawi, Sudan, Südsudan, Indonesien oder Pakistan.

HINWEISE FÜR REDAKTIONEN


- Die "Integrated Food Security Phase Classification" (IPC), auf Deutsch "Integrierte Klassifizierung der Ernährungssicherheitsphasen", ist eine globale Skala zur Klassifizierung von Lebensmittel- und Ernährungskrisen bzw. der globale Standard zur Messung der Ernährungsunsicherheit.

Pressekontakt:

Sara Ahmed Martinez, Pressereferentin
Telefon: 01512 205 05 77
E-Mail: presse@islamicrelief.de


Original-Content von: Islamic Relief Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell

Presseportal-Newsroom: Islamic Relief Deutschland e.V.

Unternehmensnachrichten präsentiert von PRESSEPORTAL Presseportal Logo

presseportal.de ist ein Angebot der news aktuell GmbH

news aktuell GmbH
Mittelweg 144
20148 Hamburg
E-Mail: info@newsaktuell.de

www.newsaktuell.de/kontakt

Die Süddeutsche Zeitung ist weder für den Inhalt der Anzeige noch die darin enthaltenen Verlinkungen noch für ggf. angegebene Produkte verantwortlich.