Was Menschen verbindet: Neue Studie untersucht die Bedeutung Dritter Orte
Eine neue Studie der University of Manchester im Auftrag des internationalen Familienunternehmens Mars wurde in München vorgestellt. Sie liefert Erkenntnisse zur Nutzung und Bedeutung sogenannter 'Dritter Orte', wie FLUX an der Pinakothek der Moderne, und dient zugleich als Beispiel für andere Einrichtungen. Das Unternehmen Mars, das in der Metropolregion München ansässig ist, hatte in Kooperation mit FLUX die Untersuchung in Auftrag gegeben.
Unterhaching/München, 20. Oktober 2026. Digitalisierung, der Wandel unserer Lebens- und Arbeitswelten sowie zunehmende soziale Isolation stellen Städte, Institutionen und die Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Gesellschaftlicher Zusammenhalt braucht Orte, die persönliche Begegnungen ermöglichen und soziale Verbundenheit stärken. Die Entwicklung solcher Orte ist heute nicht mehr alleinige Aufgabe der öffentlichen Hand: Kommunen, Kultur, Zivilgesellschaft und Unternehmen sind gemeinsam gefragt.
Wie Menschen solche 'Dritten Orte' nutzen und welche Bedeutung sie für soziale Verbundenheit und Zugehörigkeit haben, untersuchte jetzt die qualitative Studie der University of Manchester. Die Ergebnisse wurden am 13. Oktober bei einer Podiumsdiskussion im FLUX an der Pinakothek der Moderne in München vorgestellt. Der Forschungsort ist FLUX, ein frei zugängliches, konsumfreies Modellprojekt zwischen Museum und Stadt. In seiner ersten Jahresbilanz weist es mehr als 100.000 Besuche, 30.000 Teilnehmende an kostenfreien Programmen und über 300 Veranstaltungen aus.
Studie: Einige zentrale Erkenntnisse zu Dritten Orten
1. Zugehörigkeit braucht keine Interaktion. Auch allein unter anderen Menschen zu sein, kann ein Gefühl von Gemeinschaft vermitteln und soziale Nähe schaffen.
2. Kostenfreier Zugang und die Freiheit, sich ohne Konsum- oder Teilnahmeverpflichtung aufzuhalten, machen FLUX zu einem offenen und zugänglichen Ort. Die Befragten schätzen, dass sie den Ort ohne Eintritt, Anmeldung oder Verpflichtung zur Teilnahme an Aktivitäten nutzen können. Sie entscheiden selbst, ob Sie verweilen oder mitmachen.
3. Gestaltung ermöglicht Begegnung. Künstlerische Gestaltung, offene und zugleich geschützte Bereiche, flexible Sitzmöglichkeiten und gemeinsame Aktivitäten schaffen Gelegenheiten für spontane Begegnungen, ohne sie zu erzwingen.
Die Untersuchung unter der Leitung von Professorin Pamela Qualter liefert Ergebnisse dazu, wie Teilnehmende FLUX erleben und welche Faktoren dabei besonders wichtig sind. Sie untersucht ferner die Rolle der Gestaltung bei der Entwicklung neuer Dritter Orte.
Neue Mars-Studie ansehen (https://www.dropbox.com/scl/fo/aonaqhut4oixmfe6ce7oz/ACcseelfb9FIFxB688qtdL4?rlkey=4whhlw5uk2kapbwj80wmokq6z&st=y6kmls9z&dl=0) I 10 Prinzipien / Key Findings (https://www.dropbox.com/scl/fo/b48haw8m9dgn8qsf06ohb/AC6YsI8CFfkGySdYA_BiGK4?rlkey=h8lyrbf7995v5qu0owrfml535&st=eppsjxnn&dl=0)
Standortverantwortung: Wirtschaft und Gesellschaft zusammendenken
Das Unternehmen Mars fördert das von der Stiftung Pinakothek der Moderne und den 4 Museen getragene Projekt FLUX, das als Case Study für "Dritte Orte" gilt. In München ermöglicht Mars über die eigene Mars Snacking Foundation den Ausbau der sozialen Infrastruktur verschiedener Initiativen.
"Als Familienunternehmen denken wir in Generationen, nicht in Quartalen", sagt Carsten Simon, General Manager bei Mars Wrigley DACH. Zum Engagement vor Ort erklärt er: "Zudem wollen wir als Unternehmen, das seit vielen Jahren in der Region München verwurzelt ist, einen Beitrag leisten und Dritte Orte dort stärken, wo wir leben und arbeiten."
Im Rahmen der Initiative Zusammen.Halt unterstützt die Mars Snacking Foundation zwei Münchner Projekte mit Fördermitteln von insgesamt 100.000 US-Dollar. Bei FLUX finanzierte sie ein Bewässerungssystem mit Regenwasserzisterne für die Begrünung sowie einen öffentlichen, barrierefreien Trinkbrunnen. die aktuelle, von Mars beauftragte Studie ergänzt diese Infrastrukturförderung durch Forschung.
Im Kitchen Hub des Vereins Über den Tellerrand kochen München e. V. begegnen sich Menschen mit und ohne Flucht- oder Migrationserfahrung, um gemeinsam zu kochen, sich auszutauschen und Gemeinschaft zu erleben. Die Mars Snacking Foundation unterstützte die Modernisierung der Gemeinschaftsküche sowie die künstlerische Gestaltung des Begegnungsortes in München-Sendling durch ein Wandgemälde der Münchner Illustratorin Katharina Konte. Am 14. Oktober wurde der neugestaltete Kitchen Hub im Beisein der Dritten Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, Verena Dietl, feierlich vorgestellt. Beide Projekte zeigen, wie Unternehmen gemeinsam mit lokalen Partnern Begegnungsorte weiterentwickeln und ausbauen können.
Weiterführende Informationen
Pressemitteilung Mars zur Studie (https://www.dropbox.com/scl/fo/tq7mib0i1m0ffs8szb519/AHd6IXd6FsJOK03IGlcXhAg?rlkey=dssp7ev7jz14tt207uwbk3bu4&st=z0xm3z0f&dl=0) I FLUX-Jahresbilanz (https://www.dropbox.com/scl/fo/n6jmtbnytg5koeyifoykh/AFRwusK05gmJW-HJYkKSwnw?rlkey=9pjotr0ojkmjz5je37x4m8t4b&st=1ebe8m2u&dl=0)
FLUX Facts & Figures (https://www.dropbox.com/scl/fo/st12g2ahi3pe6jdlh0g6z/ABBPaVe8xN27LkL1795O7YU?rlkey=bpawad8r571t8oqhm01copp7o&st=v7d0fzu7&dl=0) I Pressebilder (https://www.dropbox.com/scl/fo/r3khnwvww0aq6pou6wkgl/ADNOMcXiP4xN_NZLyeyCLFU?rlkey=2jtvw12wem9l9uilhfw3y2qk8&st=cpo7vh9m&dl=0)
Mars: Pressemitteilung zu beiden Projekten
Über Mars
Mars ist ein internationales Familienunternehmen mit Geschäftsbereichen in den Bereichen Süßwaren, Tiernahrung und Lebensmittel. In Deutschland ist es seit über 70 Jahren ansässig und beschäftigt heute rund 5.800 Mitarbeitende. Die getätigten und geplanten Investitionen an den deutschen Standorten belaufen sich von 2021 bis Ende 2027 auf mehr als 235 Millionen Euro, davon rund 85 Millionen Euro für 2026 und 2027. Über die Mars Snacking Foundation fördert Mars Initiativen für Gemeinschaft und Zusammenhalt.
Ansprechpartner
Kontakt Mars: Karolin Köhler | +49 175 9509016 | karolin.koehler@effem.com
Pressekontakt: Goldmann Public Relations Daniela Goldmann | +49 89 211 164 20 | office@goldmannpr.de
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