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Long Covid Awareness Day: 36 Millionen Gründe für höhere Impfquoten
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München (ots) -
Der Long COVID Awareness Day am 15. März macht deutlich, dass die Folgen einer COVID 19 Erkrankung viele Menschen weiterhin belasten. Allein in Europa weisen 36 Millionen Menschen bis heute Symptome auf, die ihr Leben nachhaltig einschränken. [1] Um dem entgegenwirken zu können, gibt es nur eine Antwort: breitflächige und konsequente Prävention. Deshalb setzt sich Moderna Germany für einen breiten Zugang zu COVID 19 Impfungen ein - als zuverlässiger Partner im Schutz der öffentlichen Gesundheit.
Anlässlich des Long COVID Awareness Days am 15.03.26 macht Moderna Germany auf die anhaltende Krankheitslast durch COVID-19 aufmerksam - und auf eine Folgeerkrankung, die Millionen Menschen in Europa betrifft: Long COVID. Schätzungen der WHO/Europa zufolge haben allein in den ersten drei Jahren der Pandemie 36 Millionen Menschen in Europa Long COVID entwickelt [1], mit schwerwiegenden Auswirkungen auf Gesundheit, Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität. Vor diesem Hintergrund bleibt die COVID-19 Prävention in Deutschland von zentraler Bedeutung. Wer sich mithilfe von Impfungen konsequent vor COVID-19 schützt, senkt das eigene Risiko, Long COVID zu entwickeln. [2]
Mythen bremsen Prävention - Aufklärung ist entscheidend
Trotz der hohen Krankheitslast kursieren rund um Long COVID und COVID-19-Impfungen weiterhin Fehlinformationen, die wirksame Prävention behindern. Die WHO/Europa hat dies zuletzt mit einer Initiative adressiert, die die weitverbreitetsten Mythen rund um COVID-19-Impfungen entlarvt (die sogenannte Myth-Busting-Initiative). Das Ziel: Acht evidenzbasierte Botschaften sollen Fehlvorstellungen korrigieren - etwa die weit verbreitete Annahme, Long COVID beträfe nur ältere oder vorerkrankte Menschen, oder dass COVID-19-Impfungen selbst Long COVID verursachen würden. Denn es gibt keinerlei wissenschaftliche Evidenz für einen kausalen Zusammenhang zwischen COVID-19-Impfungen und Long COVID. Gleichzeitig belegen internationale Studien die Sicherheit und Schutzwirkung der Impfstoffe gegen schwere Krankheitsverläufe. [2]
Auch die Angst vor möglichen Impf-Nebenwirkungen schreckt noch immer ab. Dies bestätigte eine repräsentative Umfrage, die Moderna 2025 in Deutschland durchgeführt hat: Fast ein Viertel der Nicht-Geimpften (23,5 Prozent) nannte diese Bedenken als wichtigsten Grund, sich nicht gegen COVID-19 impfen zu lassen. [3]
Diese Hürden spiegeln sich nachweislich in niedrigen Impfquoten und deren direkten Folgen wider: In der laufenden Saison 2025/2026 wurden in Deutschland bereits rund 39.440 COVID-19-bedingte Krankenhauseinweisungen und 1.289 bestätigte Todesfälle verzeichnet, 96 Prozent davon bei Personen ab 60 Jahren. [4] Die COVID-19-Impfquote in dieser besonders gefährdeten Altersgruppe ist jedoch auf rund 13 Prozent gesunken. [5] Dabei wären laut der Moderna-Umfrage rund 45 Prozent der älteren Bevölkerung (ab 50 Jahren) grundsätzlich offen für eine COVID-19-Impfung [3] - die Bereitschaft ist also vorhanden.
"Die Hartnäckigkeit, mit der sich Mythen in den Köpfen der Menschen verankert haben, hält viele noch immer von einer Impfung ab. Mit unmittelbaren Folgen für Betroffene", so Dr. Cornelia Voigt, Medical Director Moderna Germany. "Es gilt, eine Brücke zu bauen zwischen Absicht und tatsächlicher Impfentscheidung. Dafür sind evidenzbasierte Aufklärung, Vertrauen sowie ein niedrigschwelliger Zugang und in der Folge eine deutliche Erhöhung der Impfquoten in Deutschland dringend notwendig."
Zugänge erleichtern, Versorgung stärken
Um die Impfquoten zu erhöhen, spielen ein vereinfachter Zugang zu Impfangeboten sowie die Wahlfreiheit unter mehreren Optionen eine entscheidende Rolle. In der kommenden Impfsaison haben sich die Rahmenbedingungen in Richtung Wahlfreiheit durch eine größere Auswahl an verfügbaren Impfstoffen positiv verändert: So werden die COVID-19-Impfstoffe nicht mehr zentral durch die Bundesregierung beschafft, wodurch Ärzten* und Patienten eine größere Auswahl an Impfstoffen zur Verfügung steht. Moderna hat kürzlich die Zulassung für einen weiteren COVID-19-Impfstoff in der Europäischen Union erhalten. Damit stehen nun zwei mRNA-basierte COVID-19-Impfstoffe von Moderna zur Verfügung.
"Moderna begrüßt die Öffnung der COVID-19-Impfstoffversorgung in Deutschland ausdrücklich, da so endlich Wahlfreiheit auf Seiten der Ärzte- und Apothekerschaft sowie Bürgern ermöglicht wird", so Andreas Pollner, Geschäftsführer Moderna Germany. "Wir glauben, dass diese Wahlfreiheit Impfquoten erhöhen kann. Da COVID-19 und die damit verbundenen Langzeitfolgen in Form von Long COVID weiterhin eine erhebliche Krankheitslast verursachen. Vor allem für ältere Menschen bleibt die Steigerung der Impfquote ein wichtiges Ziel für die öffentliche Gesundheit, zu dessen Erreichung wir gerne beitragen wollen."
Über Long COVID
Long COVID (Post-COVID-19-Zustand) bezeichnet ein Spektrum von Symptomen, die mindestens zwei Monate nach einer COVID-19-Infektion anhalten und körperliche, kognitive sowie psychische Gesundheit beeinträchtigen können. Weltweit wird der 15. März als Long COVID Day begangen, um Aufmerksamkeit auf die anhaltenden Folgen der COVID-19-Erkrankung zu lenken.
Über die Umfrage zur Impfbereitschaft 2025
Die Umfrage zur Impfbereitschaft 2025 wurde von Dynata im Auftrag von Moderna unter repräsentativen nationalen Stichproben in der Schweiz, Frankreich und Deutschland durchgeführt. Die Erhebung fand zwischen dem 19. August und dem 26. September 2025 statt - mit jeweils rund 1.000 Befragten verschiedener Altersgruppen pro Land. Die Umfrage untersuchte die öffentliche Wahrnehmung, das Verständnis und die Bereitschaft zur Impfung gegen COVID-19, Influenza und RSV.
Über Moderna
Moderna Inc. mit Hauptsitz in Cambridge, Mass. (USA), ist führend im Bereich der Messenger-RNA (mRNA) -Medizin.
Die mRNA-Plattform von Moderna ermöglicht die Entwicklung von Therapeutika und Impfstoffen im Bereich der Infektionskrankheiten, der Immunonkologie, der Seltenen Erkrankungen sowie der Autoimmunerkrankungen. Seit Oktober 2021 ist das US-amerikanische Unternehmen als Moderna Germany GmbH in München, Deutschland, ansässig. https://www.modernatx.com/de-DE
Weitere Informationen zu Moderna finden Sie unter modernatx.com. (https://www.modernatx.com/de-DE)
*Hinweis: Zur besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen m/w/d verzichtet. Alle Personenbezeichnungen gelten für alle Geschlechter.
Referenzen
1. WHO/Europe. Statement - 36 million people across the European Region may have developed long COVID over the first 3 years of the pandemic. Verfügbar unter: https://ots.de/pgDJ0J Letzter Zugriff: 13.03.2026.
2. WHO/Europe. Myth-busters: debunking long COVID myths. https://ots.de/B9Jld6 Letzter Zugriff: 13.03.2026.
3. Moderna, data on file. Umfrage zur Impfbereitschaft 2025, durchgeführt von Dynata im Auftrag von Moderna, August-September 2025, Deutschland (n = 1.000).
4. Robert Koch-Institut. ARE-Wochenbericht des RKI KW 07/2026. Verfügbar unter: https://ots.de/fvYNls Letzter Zugriff: 13.03.2026
5. Robert Koch-Institut (RKI). Epidemiologisches Bulletin 50/2025 - Impfquoten in Deutschland. Verfügbar unter: https://ots.de/JlbTpH. Letzter Zugriff: 13.03.2026
Moderna-Kontakt:
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Clothilde Caillet
Director, Country and Europe Communications Lead
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