Presseportal der Süddeutschen Zeitung

Anzeige

Pfizer Pharma GmbH


Risiko von schweren Pneumokokken-Infektionen in bestimmten Ländern höher - eine Impfung bietet zu Hause und auf Reisen Schutz

Ob auf Reisen oder Daheim: Eine Impfung gegen Pneumokokken kann ältere Menschen vor schweren gesundheitlichen Folgen schützen. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/13016 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Berlin (ots) -

Die schönste Zeit des Jahres ist für viele der Urlaub. Doch so manches Reise-Souvenir ist unerwünscht: Fast jeder vierte Reisende kehrt nicht nur mit tollen Erinnerungen, sondern auch mit einer Atemwegsinfektion aus dem Urlaub zurück [1]. Oftmals handelt es sich dabei um eine Lungenentzündung [2]. Häufiger Auslöser von bakteriellen Lungenentzündungen sind Pneumokokken [3,4]. Mit diesen Bakterien kann man sich überall infizieren - auch jederzeit in Deutschland. Hat man sich eine solche Infektion allerdings im südöstlichen Europa zugezogen, kann sie besonders gefährlich werden. Denn die Pneumokokken-Stämme, die in diesen Regionen vorkommen, sind häufig resistent gegen Antibiotika [5]. Dadurch kann die Bekämpfung der Infektion an Wirksamkeit verlieren und sich der Krankheitsverlauf erheblich verschlimmern.

Für viele ältere Menschen bietet der Urlaub im nahen Ausland die Möglichkeit, Neues zu erleben und schöne Momente in entspannter Atmosphäre zu genießen. Doch in Ländern wie Frankreich, Rumänien oder Portugal besteht ein erhöhtes Risiko, sich mit antibiotikaresistenten Pneumokokken zu infizieren [5]. Das bedeutet, Antibiotika haben weniger Wirkung gegen die Bakterien, weshalb die Infektion schwieriger bekämpft werden und schwerer verlaufen kann [5]. Ältere Menschen, die planen, ihren Urlaub im südlichen oder östlichen Europa zu verbringen, sollten daher an eine Pneumokokken-Impfung denken. Das gilt aber auch für diejenigen, die nicht verreisen. Denn Pneumokokken sind auch in Deutschland ganzjährig aktiv und stellen ein Gesundheitsrisiko für ältere Menschen oder Personengruppen mit geschwächtem Immunsystem dar. Schon eine einmalige Impfung kann schützen und wird für alle Menschen ab 60 Jahren sowie Personen mit gewissen Risikofaktoren standardmäßig von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen [6].

Hausärztin und Internistin Dr. Bettina Schraut betont: "Nicht nur bei Reisen zum Beispiel nach Thailand oder Tansania sind bestimmte Impfungen relevant. Ich empfehle meinen älteren Patient:innen, wenn sie ins südliche Europa reisen, immer eine Pneumokokken-Impfung. Damit sie sich nicht nur im Urlaub, sondern auch für viele Jahre in Deutschland vor schweren Verläufen einer Pneumokokken-Infektion schützen können."

Bei einer Pneumokokken-Infektion mit Lungenentzündung drohen langfristige Folgen

Für Menschen ab 60 Jahren ist eine Infektion mit Pneumokokken besonders gefährlich. Das liegt daran, dass die Kraft des Immunsystems mit den Jahren nachlässt. Daher werden Menschen mit zunehmendem Alter anfälliger für schwere Infektionskrankheiten [7,8,9]. Pneumokokken werden durch Tröpfchen beim Sprechen, Husten oder Niesen übertragen und können eine Vielzahl von Erkrankungen verursachen, die von leichteren Atemwegsinfekten bis hin zu lebensbedrohlichen Lungenentzündungen, Hirnhautentzündungen oder Blutvergiftungen reichen [3]. Eine Lungenentzündung kann den Körper stark schwächen und langanhaltende Folgen haben: Viele ältere Menschen erholen sich nicht vollständig und bleiben dauerhaft körperlich stark eingeschränkt [9]. Dadurch können einfache Alltagstätigkeiten wie Treppensteigen, Einkaufen oder Gartenarbeit schwerfallen oder sind ohne Hilfe eventuell gar nicht mehr möglich.

"Viele Menschen unterschätzen, wie sehr eine Lungenentzündung durch Pneumokokken die Lebensqualität im Alter einschränken kann. Als Ärztin kann ich nur betonen: Prävention ist der beste Schutz. Die einmalige Impfung ist eine einfache und effektive Maßnahme, um die eigene Gesundheit und Selbstständigkeit zu bewahren", unterstreicht Frau Dr. Schraut.

Ob Kreuzfahrt oder Sommer auf dem Balkon - die Impfung kann schützen

Die STIKO empfiehlt deshalb allen Menschen ab 60 Jahren eine einmalige Impfung gegen Pneumokokken. Diese kann jederzeit im Jahr und unabhängig von Reiseplanungen oder der Saison für Atemwegserkrankungen erfolgen [6]. Die Impfung gegen Pneumokokken wird von der STIKO auch für Personen ab zwei Jahren mit bestimmten Grunderkrankungen [A], wie einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), einer Immunschwäche, Asthma oder Diabetes, sowie für Menschen mit speziellen beruflichen Tätigkeiten [B] empfohlen [6]. Als Standard- oder Indikationsimpfung wird die Pneumokokken-Impfung für diese Personen von den Krankenkassen erstattet [6].

Selbsttest: Pneumokokken - bin ich gefährdet?

Wer sich bezüglich seines Pneumokokken-Risikos unsicher ist, kann dieses anhand von fünf Fragen in nur zwei Minuten mit einem einfachen Online-Selbsttest auf www.lungeschützen.de (http://www.xn--lungeschtzen-klb.de) ermitteln. Zeigt das Testergebnis ein erhöhtes Risiko für eine Pneumokokken-Infektion, sollte im nächsten Schritt mit der Hausärztin oder dem Hausarzt über die Pneumokokken-Impfung gesprochen werden.

Neben dem Selbsttest bietet die Webseite www.lungeschützen.de (http://www.xn--lungeschtzen-klb.de) ausführliche Informationen über die Pneumokokken-Impfung.

Über Pfizer - "Breakthroughs that change patients' lives"

Bei Pfizer arbeiten wir weltweit täglich daran, die Lebensqualität von Menschen zu verbessern, indem wir ihnen Zugang zu innovativen Medikamenten und Impfstoffen ermöglichen. Dabei setzen wir auf Wissenschaft und unser globales Netzwerk aus Forschungs-, Entwicklungs-, Produktions- und Vertriebszentren. Es ist unser Anspruch, bei der Entdeckung, Entwicklung und Herstellung innovativer Arzneimittel neue Standards zu setzen. Das gilt für ihre Qualität, ihre Sicherheit und ihren Nutzen für Patient:innen. Sowohl in Industrie- als auch in Schwellenländern treiben unsere Kolleg:innen die Prävention, Behandlung und Heilung der schwerwiegendsten Erkrankungen unserer Zeit voran. Als einer der weltweit führenden forschenden Arzneimittelhersteller fördern wir gemeinsam mit medizinischem Fachpersonal, Gesundheitseinrichtungen, Regierungsorganisationen und lokalen Gemeinschaften überall auf der Welt eine verlässliche und bezahlbare Gesundheitsversorgung. Seit mehr als 175 Jahren arbeiten wir daran, für alle, die sich auf uns verlassen, etwas zu bewegen.

Der Hauptsitz von Pfizer ist in New York. In Deutschland arbeiten mehr als 3.000 Mitarbeiter:innen an den Standorten Berlin, Freiburg und Karlsruhe. Unser Werk in Freiburg ist eine der modernsten Pharmaproduktionsstätten der Welt und die größte von Pfizer für Tabletten und Kapseln. Es ist Vorreiter bei Nachhaltigkeit und Industrie 4.0.

Mehr auf www.pfizer.de. Folgen Sie uns auf LinkedIn (https://www.linkedin.com/company/pfizer/) und Instagram (https://www.instagram.com/pfizer_wissenschaft/).

[A] Mit relevanter Grunderkrankung, wie angeborene oder erworbene Immundefekte, chronische Krankheiten und fremdkörperassoziierte Risiken für Hirnhautentzündung durch Pneumokokken (Pneumokokken-Meningitis).6

[B] Berufliche Tätigkeiten wie Schweißen und Trennen von Metallen, die zu einer Exposition gegenüber Metallrauchen, einschließlich metalloxidischen Schweißrauchen, führen.6

[1] Trimble A, et al. Pneumonia. 2017;9:1.

[2] Lovey T, et al. J Travel Med. 2023;30(5):taad081.

[3] European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC): Factsheet about pneumococcal disease. Stand: 28.11.2023. https://www.ecdc.europa.eu/en/pneumococcal-disease/facts. Letzter Zugriff: 21.04.2026.

[4] Braeken DCW, et al. Infection. 2021;49:533-537.

[5] European Centre for Disease Prevention and Control: Antimicrobial resistance surveillance in Europe 2023 - 2021 data. Stockholm: European Centre for Disease Prevention and Control and World Health Organization; 2023.

[6] Robert Koch-Institut. Epid Bull. 2026;4:1-79.

[7] Pletz MW, Bahrs C. Internist (Berl). 2021;62(8):807-815.

[8] Weiser JN, Ferreira DM, Paton JC. Nat Rev Microbiol. 2018;16:355-367.

[9] Kruckow KL, et al. Pneumonia (Nathan). 2023;15(1):5.

Agenturkontakt:

IPG PR
Johanna Meier-Rink
Friesenplatz 10, 50672 Köln
Telefon: +49 (0)221 - 9669-3812
E-Mail: jmeier-rink@ipg-pr.com


Original-Content von: Pfizer Pharma GmbH, übermittelt durch news aktuell