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Vitamin D bei Erwachsenen: Was die Versorgung beeinflusst und welche Dosis als sicher gilt
Schwalbach am Taunus (ots) -
Mehr als die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland ist nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt.[1] Dabei spielt das Sonnenvitamin eine zentrale Rolle für den Erhalt normaler Knochen. Im Mai richten viele Gesundheitsorganisationen den Blick auf Knochengesundheit - ein Thema, das insbesondere mit Blick auf Vitamin-D-Versorgung und Prävention an Bedeutung gewinnt.[2] Der folgende Überblick bündelt zentrale Fragen rund um Vitamin D - von der Versorgungslage über mögliche Einflussfaktoren für eine Unterversorgung bis hin zum sicheren Einsatz von Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel.
Was ist Vitamin D - und welche Rolle spielt es im Körper?
Genau genommen ist Vitamin D kein klassisches Vitamin, sondern ein Hormon. Der Körper kann es mithilfe von Sonnenlicht selbst bilden. Anders als bei vielen anderen Vitaminen lässt sich der Bedarf über die Ernährung nur schwer decken, da nur wenige Lebensmittel nennenswerte Mengen enthalten.
Vitamin D trägt zur Aufnahme von Kalzium aus dem Darm bei und unterstützt damit die Knochenstruktur. So leistet es einen Beitrag zur Knochengesundheit, die in allen Lebensphasen wichtig ist. Darüber hinaus unterstützt es die normale Funktion des Immunsystems und der Muskeln.*
Was der Körper für die Bildung von Vitamin D braucht - und warum Sonne oft nicht ausreicht
Grundsätzlich kann der Körper einen Großteil des benötigten Vitamin D selbst bilden: In den Sommermonaten entstehen durch Sonneneinstrahlung schätzungsweise 80 bis 90 Prozent des Bedarfs. 10 bis 20 Prozent des Tagesbedarfs sollten über die Nahrung gedeckt werden. Allerdings enthält nur eine begrenzte Auswahl an Lebensmitteln relevante Mengen an Vitamin D. Tatsächlich steckt das sogenannte "Sonnenvitamin" vor allem in tierischen Lebensmitteln wie fettem Fisch (etwa Lachs oder Hering) und Eigelb, darüber hinaus auch in einigen Pilzsorten.
Voraussetzung für die körpereigene Bildung ist eine ausreichende UV-B-Strahlung, die die Vitamin D-Synthese in der Haut anregt. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung kann es für Erwachsene ausreichen, Gesicht, Hände sowie Teile von Armen und Beinen je nach Hauttyp für 5 bis 25 Minuten täglich der Sonne auszusetzen - idealerweise zur Mittagszeit zwischen 12 und 15 Uhr und ohne Sonnenschutz. Helle Haut benötigt dabei kürzere Sonnenexpositionen als dunklere Hauttypen. Unter diesen Bedingungen lässt sich ein ausreichender Vitamin D-Spiegel erreichen.
Im Alltag ist das jedoch nicht immer realistisch: Wer sich überwiegend in geschlossenen Räumen aufhält oder einen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor verwendet, erhält oft nicht genügend UV-B-Strahlung.[3] Hinzu kommen veränderte Lebensstilfaktoren, etwa eine geringe körperliche Aktivität im Freien oder das Tragen bedeckender Kleidung, die die körpereigene Vitamin D-Synthese beeinträchtigen können. In Folge kann diese selbst in sonnenreichen Sommermonaten eingeschränkt sein.[4]
Was ist der Unterschied zwischen Vitamin D-Mangel und Vitamin D-Unterversorgung?
Von einer Vitamin D-Unterversorgung spricht man, wenn der Vitamin D-Spiegel unterhalb der empfohlenen Zielwerte liegt, ohne dass zwingend klinische Symptome auftreten. Sie betrifft mehr als die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland und bleibt häufig unbemerkt.[1] Ein Vitamin D-Mangel hingegen bezeichnet deutlich niedrigere Blutspiegel, die mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen einhergehen können. Während eine Unterversorgung vor allem ein Hinweis auf eine unzureichende Zufuhr oder Bildung ist, kann ein ausgeprägter Mangel medizinisch relevant sein und sollte ärztlich abgeklärt werden.
Wie verbreitet ist Vitamin D-Unterversorgung bei Erwachsenen?
Laut dem Journal of Health Monitoring weisen 56 Prozent der Erwachsenen in Deutschland einen unzureichenden Vitamin-D-Spiegel auf.[1] Das entspricht etwa jeder zweiten Person.
Eine erste Orientierung zur möglichen Vitamin D-Unterversorgung bietet ein Online-Selbsttest. Nach Fragen zu Alter, Geschlecht und Lebensstil - etwa zur Nutzung von Sonnenschutz - wird unter https://www.vigantolvit.de/selbsttest-vitamin-d-mangel eingeschätzt, ob ein Risiko bestehen könnte.
Faktoren die eine Vitamin D-Unterversorgung begünstigen können:
- Hauttyp: Dunklere Haut ist stärker pigmentiert, wodurch weniger UV-Strahlung in tiefere Hautschichten gelangt. Dadurch kann die körpereigene Bildung von Vitamin D geringer ausfallen.[1]
- Körpergewicht: Ein höherer BMI (Body-Mass-Index) kann mit veränderten Stoffwechselprozessen einhergehen, die die Umwandlung und Verwertung von Vitamin D beeinflussen, wie Studien aus Europa und den USA zeigen.[5]
- Hormonelle Veränderungen: Bei Frauen nach der Menopause kann die verringerte Östrogenproduktion mit einem Rückgang der Knochendichte einhergehen. Vitamin D unterstützt die Aufnahme von Kalzium und trägt zur Erhaltung der Knochengesundheit bei.
- Zunehmendes Alter: Mit zunehmendem Alter nimmt die Fähigkeit der Haut ab, Vitamin D zu synthetisieren. Im höheren Lebensalter kann diese im Vergleich zu früheren Jahren auf weniger als die Hälfte reduziert sein.[6]
- Wachstumsphasen: Bei Jugendlichen während des Wachstums steigt der Bedarf an Vitamin D, da es eine zentrale Rolle bei Knochenentwicklung und Kalziumstoffwechsel spielt.
Welche Vitamin D-Dosis gilt als sinnvoll und sicher?
Laut aktuellen Studien kann die tägliche Einnahme von 2000 I.E. Vitamin D helfen eine ausreichende Vitamin D-Versorgung zu erreichen und aufrechtzuerhalten.[7],[8] Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat diese Dosis als sicher eingestuft. Die Angaben beziehen sich auf die Gesamtaufnahme aus allen Quellen; entsprechende Obergrenzen für verschiedene Altersgruppen wurden von der EFSA 2023 bestätigt. Für Kinder im Alter von ein bis zehn Jahren gilt eine tägliche Dosis von bis zu 2000 I.E. als unbedenklich. Für Jugendliche ab elf Jahren und Erwachsene liegt der empfohlene sichere Höchstwert bei bis zu 4000 I.E. pro Tag.[9]
Bei Fragen zur Vitamin D-Supplementierung bietet die Apotheke sachliche Orientierung. Produkte wie Vigantolvit® stehen in verschiedenen Darreichungsformen und Dosierungen - auch mit 2.000 Internationalen Einheiten Vitamin D - zur Verfügung und können helfen, eine unzureichende Versorgung auszugleichen.
Wie unterscheiden sich Vitamin-D-Präparate?
Vigantolvit® bietet Vitamin D in verschiedenen Darreichungsformen an. So lässt sich die Versorgungslücke einfach und bequem schließen.
- Klassische Darreichungsform Vigantolvit® 2000 I.E. - Vitamin D3 Weichkapsel für die tägliche Vitamin-D-Supplementierung
- Für Menschen, die sich vegan ernähren gibt es die Vigantolvit® 2000 I.E. - Vitamin D3 Weichkapsel auch in veganer Form, gewonnen aus Algen
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- Für mehr Flexibilität: Vigantolvit® 500 I.E. pro Tropfen - Vitamin D3 Öl lässt sich leicht dosieren, was es ideal für Kinder ab 4 Jahren und die ganze Familie macht
- Für ein gesundes Immunsystem*** Vigantolvit® Immun*** 5-in-1 mit Vitamin D3, Vitamin C, Zink, Selen und Kupfer
Vitamin D für die Knochengesundheit
Eine ausreichende Vitamin D-Versorgung ist ein zentraler Faktor für die Knochengesundheit, da Vitamin D die Aufnahme von Kalzium unterstützt und so zum Erhalt normaler Knochen beiträgt.* Da Sonnenstrahlen den Bedarf bei Erwachsenen häufig nicht vollständig decken, können Nahrungsergänzungsmittel dazu beitragen, eine bestehende Versorgungslücke auszugleichen. Unterschiedliche Dosierungen und Darreichungsformen ermöglichen dabei eine flexible Anwendung im Alltag.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.
Über P&G WICK Pharma
P&G WICK Pharma, die Gesundheitssparte von P&G, misst sich in den größten und am schnellsten wachsenden Kategorien der Körper- und Mundpflege und fördert dabei konsumentenzentrierte Innovationen, um Verbrauchern ein längeres, gesünderes und vitaleres Leben zu ermöglichen. Das P&G Gesundheitsportfolio umfasst führende Marken in den Bereichen Erkältung mit WICK®, Schlaf mit ZzzQuil®, Schwangerschaft mit Femibion® und Clearblue®, Zahn-und Mundpflege mit Oral-B®, blend-a- dent® und blend-a-med®, Vitamin- und Mineralstoffprodukte mit Bion3® und Vigantol®/Vigantolvit® sowie Schmerzlinderung mit Kytta®.
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Procter & Gamble (P&G) bietet Verbrauchern auf der ganzen Welt eines der stärksten Portfolios mit qualitativ hochwertigen und führenden Marken wie Always®, Ambi Pur®, Ariel®, Bounty®, Braun®, Charmin®, Crest®, Dawn®, Downy®, Fairy®, Febreze®, Gain®, Gillette®, Head&Shoulders®, Lenor®, Oral-B®, Pampers®, Pantene®, SK-II®, Tide®, Whisper® und Wick®. P&G ist weltweit in 70 Ländern tätig.
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*Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems und zum Erhalt normaler Knochen und einer normalen Muskelfunktion bei.
**Vitamin D3, K2 und Calcium tragen zum Erhalt normaler Knochen bei. Darüber hinaus tragen Calcium und Vitamin D dazu bei, den Verlust von Knochenmineralstoffen bei Frauen nach der Menopause zu verringern. Eine geringe Knochendichte ist ein Risikofaktor für durch Osteoporose bedingte Knochenbrüche. Dies ist besonders wichtig für Frauen ab 50 Jahren. Die positive Wirkung wird bei einer täglichen Einnahme von mindestens 1200 mg Calcium und 20 µg Vitamin D aus allen Quellen erreicht. Für durch Osteoporose bedingte Knochenbrüche gibt es viele Risikofaktoren. Daher kann die Veränderung eines dieser Faktoren einen positiven Effekt haben oder auch nicht.
***Vitamin D, Vitamin C, Selen, Zink und Kupfer tragen zur normalen Funktion des Immunsystems bei. Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Knochen und einer normalen Muskelfunktion bei. Vitamin C, Zink, Selen und Kupfer tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Vitamin C und Kupfer tragen zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. https://www.rki.de/SharedDocs/FAQs/DE/Vitamin_D/Vitamin_D_FAQ-Liste.html (aufgerufen am 20.05.2025)
Quellen:
[1] Rabenberg M., Mensink, G.; Journal of Health Monitoring · 2016 1(2) DOI 10.17886/RKI-GBE-2016-036
[2] https://www.bonehealthandosteoporosis.org/awareness-month/, abgerufen im am 01.04.2026
[3] T. Passeron et al. British Journal of Dermatology, Volume 181, Issue 5, 1 November 2019, Pages 916-931, https://doi.org/10.1111/bjd.17992 (https://nam02.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.1111%2Fbjd.17992&data=05%7C02%7Cisabel.heusinger%40mslgroup.com%7Ce463e3373b054fa8d5d308ddd04423dc%7Cd52c9ea17c2147b182a333a74b1f74b8%7C0%7C0%7C638895713308741229%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&sdata=rFBK6rLBQNH8HCeqtXnberqmKEeIDfpQao9l3jSiJaE%3D&reserved=0)
[4] Zittermann A et al. Dtsch Med Wochenschr. 2017; 142: 601-616
[5] Tobias, D.K. [u.a.]: Association of Body Weight With Response to Vitamin D Supplementation and Metabolism. in: JAMA Network Open. Jan. 2023, Vol. 6(1). https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2800490
[6] https://www.bfr.bund.de/fragen-und-antworten/thema/ausgewaehlte-fragen-und-antworten-zu-vitamin-d/ (aufgerufen am 09.04.2025)
[7] Pludowski P et al., Nutrients 2024, 16:391
[8] Huang Z, You T, CPT Pharmacometrics Syst Pharmacol 2021, 10:723-734
[9] EFSA Journal; Scientific opinion on the tolerable upper intake level for vitamin D; 2023, 21(8), 1-219 pp. http://doi.org/10.2903/j.efsa.2023.8145
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