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elumeo SE: Thailändische Mitarbeiter der PWK empört über falsche Aussagen des Berliner Managements / Staatsanwalt ermittelt gegen elumeo-Chef Wolfgang Boyé wegen Betrugs

Vertreter der Arbeiter des Schmuckherstellers PWK Jewelry Company Limited und Repräsentanten des Arbeitsministeriums treffen sich mit dem Gouverneur der thailändischen Provinz Chanthaburi. Über 600 Mitarbeiter haben ihre Arbeit verloren. Der deutschen Schmuckhandelskonzern elumeo hatte über seine Tochterfirmen bei der ebenfalls zum Konzern gehörenden PWK Schmuck im Wert von über 30 Millionen EUR bestellt. Davon wurde allerdings nur ein Bruchteil bezahlt. Die PWK wurde daraufhin illiquide und war nicht mehr in der Lage Gehälter und die gesetzlichen Abfindungen der Arbeiter zu bezahlen. Gegen das Management der deutschen elumeo SE ermittelt die Staatsanwaltschaft Berlin u.a. wegen Betruges und auch die Polizeibehörden in Thailand. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/135547 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Roderich Schätze/Privat" Vertreter der Arbeiter des Schmuckherstellers PWK Jewelry Company Limited und Repräsentanten des Arbeitsministeriums treffen sich mit dem Gouverneur der thailändischen Provinz Chanthaburi. Über 600 Mitarbeiter haben ihre Arbeit verloren. Der deutschen Schmuckhandelskonzern elumeo hatte über seine Tochterfirmen bei der ebenfalls zum Konzern gehörenden PWK Schmuck im Wert von über 30 Millionen EUR bestellt. Davon wurde allerdings nur ein Bruchteil bezahlt. Die PWK wurde daraufhin illiquide und war nicht mehr in der Lage Gehälter und die gesetzlichen Abfindungen der Arbeiter zu bezahlen. Gegen das Management der deutschen elumeo SE ermittelt die Staatsanwaltschaft Berlin u.a. wegen Betruges und auch die Polizeibehörden in Thailand. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/135547 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Roderich Schätze/Privat"

München / Chanthaburi (ots) - Das Berliner Schmuckhandelsunternehmen elumeo SE hat im Zusammenhang mit der Veröffentlichung seiner Quartalszahlen ein Statement zur Situation seines ehemaligen Schmuckherstellers und Lieferanten PWK Jewelry Company Limited (Thailand) abgegeben. Dieses Statement stieß bei den Geschäftsführern und Mitarbeitern des inzwischen zahlungsunfähigen Unternehmens auf großes Befremden. Der Schmuckhersteller PWK wurde zahlungsunfähig, weil elumeo SE über ihre Tochtergesellschaft Silverline Distribution Ltd. Waren im Wert von über 30 Mio Euro bestellt hatte und nur einen kleinen Teil davon bezahlte. In der Folge konnte PWK Jewelry Company Limited weder Gehälter und gesetzlich festgeschriebenen Abfindungen noch Gläubiger und Kredite begleichen. Über 600 Mitarbeiter verloren daraufhin ihre Arbeit und protestierten wütend in Bangkok und Chanthaburi.

Wolfgang Boyé, Verwaltungsratsvorsitzender der Muttergesellschaft elumeo SE behauptete gegenüber der Zeitung "Handelsblatt" fälschlicherweise, dass der PWK genügend Mittel zur Verfügung gestanden hätten, um die Arbeiter abzufinden und Schulden zu begleichen.

Taralatp Vrasarinnop Vertreter der PWK-Geschäftsführer: "Das Management der elumeo versucht sein kriminelles Vorgehen mit einem Netz von Falschdarstellungen, geänderten Informationen und einfachen Lügen zu decken. In einem verzweifelten Versuch, die Zerstörung eines Unternehmens und des Lebens von über 600 Menschen zu rechtfertigen, verbreitet das Management von elumeo falsche Behauptungen und falsche Fakten."

Und weiter: "Wolfgang Boyes Behauptung, dass ihm das Schicksal der ehemaligen Mitarbeiter von PWK am Herzen liege, ist nichts anderes als eine zynische, menschenverachtende Behauptung. Wie Hunderte von E-Mails und Mitteilungen belegen, wurden die letzten Gehälter auf Drängen und unter dem ständigen Druck der PWK-Vorstände gezahlt. Die Elumeo SE hat die Geschäftsführer von PWK schriftlich aufgefordert, einen Weg zu finden, um die Arbeitnehmer aus dem Unternehmen zu drängen ohne dass ihnen ihre gesetzlich zustehende Abfindung bezahlt werden muss."

Wolfgang Boyé, unter dessen Führung die börsennotierte elumeo SE zu einer rasanten wirtschaftlichen Talfahrt ansetzte, wiederholt in der Zeitung "Handelsblatt" seine objektiv falschen Behauptung, dass die PWK über genügend Mittel verfügt habe, die die Arbeiter und Gläubiger zu bezahlen. Hier die Tatsachen:

1. Gegen das Management der elumeo SE (Wolfgang Boye, Bernd Fischer und Tomas Jarmuske) ermittelt die Staatsanwaltschaft in Deutschland (Aktenzeichen 242 540/19) die Polizeibehörden in Thailand u.a. wegen Betruges. Die wirtschaftliche Schieflage der PWK Jewelry Limited hat die elumeo SE aktiv herbeigeführt, indem sie Lieferungen der PWK Jewelry Limited nicht bezahlte

2. Elumeo SE bedient ihre Verbindlichkeiten gegenüber der PWK Jewelry Limited nicht, obwohl bei der elumeo SE bzw. deren Tochter Juwelo Deutschland GmbH unbezahlter Schmuck im Wert von mehreren Millionen Euro lagert, der nachweislich von der PWK Jewelry Company Limited geliefert wurde.

3. Die Geschäftsführer der PWK Jewelry Limited werden in Thailand persönlich für die von der PWK Jewelry Limited aufgenommenen Bankkredite in Anspruch genommen, weil die elumeo SE ihre Verbindlichkeiten gegenüber der PKW Jewelry Limited nicht begleicht. Außerdem drohen ihnen auch strafrechtliche Konsequenzen (Gefängnis) wegen der nicht bezahlten Gehälter und Abfindungen der Arbeiter.

4. Am 31. August 2018 erteilte die elumeo SE über ihre Tochtergesellschaft Silverline Distribution Ltd. (Hongkong) schriftlich die Weisung keine "Veräußerung, Übertragung oder sonstige Veräußerung von Vermögenswerten der Gesellschaft" vorzunehmen. So konnte das PWK Management, im Gegensatz zur Behauptung von Wolfgang Boyé und seinem CFO Bernd Fischer gar keine Assets der PWK verkaufen, um Liquidität zu beschaffen.

5. Ungefähr im gleichen Zeitraum stellte die elumeo Zahlungen an die PWK Jewelry Limited ein.

6. Wolfgang Boye und sein CFO Bernd Fischer behaupten gegenüber der Zeitung "Handelsblatt" am 20.8.2019, dass die PWK über Vermögenswerte in Höhe von 4,5 Millionen EUR verfüge, die man zur Begleichung der Schulden hätte liquidieren können. Tatsache allerdings ist: PWK Jewelry Limited verfügte über keine Vermögenswerte, um die aufgelaufenen Schulden zu begleichen, was elumeo SE auch wusste. Das Anlage- und Umlaufvermögen der PWK Jewelry Limited unterliegt einem Pfandrecht der Siam Commercial Bank. Die Siam Commercial Bank hat dadurch ein Darlehen besichert, das sie der PWK Jewelry Limited ausgereicht hat und dass diese noch nicht zurückgezahlt hat. Die Höhe des Darlehens übersteigt den Wert des der PWK Jewelry Limited deutlich. Folglich hätte eine Veräußerung des Umlaufvermögens auch unabhängig von der Weisung der elumeo SE nicht für eine Bezahlung der Arbeitnehmer genügt.

7. Eine Mehrwertsteuerrückerstattung in Höhe von 1,1 Mio. EUR kann die PWK Jewelry Limited frühestens in drei bis fünf Jahren erwarten. So lange dauert das Verfahren bei dem thailändischen Finanzamt, was der elumeo SE ebenfalls bekannt ist. Auch darauf konnte man nicht zählen.

8. Die Geschäftsführung der PWK Jewelry Limited hat mehrfach Vorschläge für eine Restrukturierung und Kostensenkung im Einklang mit thailändischem Recht vorgelegt. Sämtliche Vorschläge wurden durch das Management der elumeo SE ignoriert.

9. Die Geschäftsführer der PWK wurden vom Management der elumeo SE durch Vorstandsbeschluss bewusst als persönliche Bürgen für die von der PWK Jewelry Limited in Thailand aufgenommenen Bankkredite benutzt, mit der klaren Aussage, dass keine andere Tochtergesellschaft von elumeo oder deren Management entsprechende Garantien übernehmen soll, sondern nur (Zitat) "Einzelgarantien von Direktoren der PWK. Es gibt keine weitere Beteiligung oder Exponierung wie persönliche Garantien oder Patronatserklärungen eines anderen Unternehmens der elumeo Gruppe sowie keine Sicherheiten in anderen Vermögenswerten von PWK (z.B. Lager, Fertigwaren)".

Alle oben genannten Fakten sind vollständig dokumentiert und werden derzeit von der Polizei in Thailand und der Staatsanwaltschaft in Deutschland untersucht.

Pressekontakt:

Rechtsanwalt Roderich Schaetze
SWM Treuhand AG
Schäfflerstraße 8, 80333 München
phone: +49 89 2040026-20
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