Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Neuer Podcast MS on air: Multiple Sklerose besser verstehen
Frankfurt am Main (ots) -
Multiple Sklerose besser verstehen, Warnsignale früher erkennen, selbstbestimmt handeln: Dafür startet der neue Podcast "MS on air" von Sanofi. Das Format im Rahmen der Patientenservices von MS-Begleiter richtet sich an die rund 300.000 Betroffenen in Deutschland, ihre Angehörigen sowie alle, die mehr über MS erfahren wollen. Ziel ist es, Hintergründe der Erkrankung anschaulich zu erklären und Einblicke in den Lebensalltag zu ermöglichen.
Im Podcast "MS on air" werden oft übersehene Aspekte der Erkrankung angesprochen. In monatlichen Folgen erwarten die Hörer*innen spannende Gespräche mit Expert*innen und Betroffenen. In den Rubriken Masterclass, Meine Story und Mein Service beleuchtet "MS on air" verschiedene Perspektiven der Erkrankung. Zum Auftakt spricht die niedergelassene Neurologin Dr. Daniela Rau über das neue Verständnis der Multiplen Sklerose als ein Krankheitskontinuum und erklärt, welche Rolle akute sowie chronisch schwelende Entzündungsprozesse im Krankheitsverlauf spielen. In weiteren Folgen kommen Anky, die seit mehr als 15 Jahren mit MS lebt und der Neurologe Dr. Christoph Grothe zu Wort. Sie geben wertvolle Tipps für den Umgang mit der Erkrankung und sprechen zu den Themen Diagnose und Therapie.
"MS on air" bietet eine Plattform, die informiert, unterstützt und inspiriert. Zuhörer*innen sind eingeladen, ihre Fragen und Themenwünsche aktiv einzubringen. Der Podcast ist ab sofort auf allen gängigen Streamingplattformen verfügbar (https://open.spotify.com/show/033vQZ5ydyO5iwnaxjL4Fc).
Über Multiple Sklerose
Multiple Sklerose ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Myelinscheiden (Schutzschicht der Nervenfasern) im zentralen Nervensystem (ZNS) angreift.[1] Bei MS denken viele an Schübe, also akute Symptome und Verschlechterungen der Erkrankung. Doch eine MS kann auch durch einen schubunabhängigen, chronisch schwelenden Entzündungsprozess voranschreiten. Expert*innen sprechen von einer MS-Progression, deren Symptome oft auf den ersten Blick unscheinbar auftreten. Sie können sich zum Beispiel als Erschöpfung (Fatigue), kognitive Probleme wie Wortfindungs- oder Konzentrationsstörungen, Blasen-, Sexual- und Darmfunktionsstörungen sowie abnehmende Mobilität und Kondition äußern.[2]
Die große Herausforderung: Da Anzeichen einer Progression schleichend auftreten können, werden sie oft übersehen, nicht ernst genommen oder fälschlicherweise dem natürlichen Alterungsprozess zugeschrieben. Eine Studie von Economist Impact* zeigt, dass z. B. Fatigue zwar 80 Prozent der Patient*innen betrifft, aber nur von etwa 60 Prozent der Neurolog*innen routinemäßig erfasst wird. Da die Symptome von Betroffenen stark variieren können und es keine einheitlichen Standards für deren Erfassung gibt, entsteht häufig eine Versorgungslücke.[3]
Eine der Hauptaufgaben bei der Verlaufskontrolle der MS bleibt es, Symptome auch unabhängig von Schüben im Auge zu behalten. Eine medikamentöse Behandlung der Progression ist bisher noch nicht ausreichend möglich. Ziel ist es, mit neuen Therapiemöglichkeiten, die im zentralen Nervensystem ansetzen, dem Fortschreiten einer Progression bei MS in naher Zukunft effektiver entgegenwirken zu können.[2]
Weitere Informationen rund um neue Erkenntnisse bei MS, die dahinterliegenden Entzündungsprozesse und den Erkrankungsverlauf finden Interessierte auf www.ms-perspektivwechsel.de.
Einblicke in das Leben und Tipps für den Alltag mit MS sowie eine Checkliste für das Arztgespräch gibt es auf www.ms-begleiter.de.
*Die Studie wurde von Sanofi unterstützt.
Referenzen
[1]Hemmer B. et al., Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose, Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen und MOG-IgG-assoziierten Erkrankungen, S2k-Leitlinie, 2023, in: Deutsche Gesellschaft für Neurologie (Hrsg.), Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie. https://ots.de/Dokcki (https://www.dgn.org/leitlinie/diagnose-und-therapie-der-multiplen-sklerose-neuromyelitis-optica-spektrum-erkrankungen-und-mog-igg-assoziierten-erkrankungen) [letzter Zugriff: 21.04.2026]
[2] Scalfari A, Traboulsee A, Oh J, et al. Ann Neurol. Published online July 25, 2024. doi:10.1002/ana.27034.
[3] Economist Impact. (2025). Measuring what matters: The critical gap in multiple sclerosis disability assessment. https://impact.economist.com/health/measuring-what-matters [letzter Zugriff: 21.04.2026]
Über Sanofi
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MAT-DE-2601588-1.0-06/2026
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