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Prurigo nodularis: Sichtbar auf der Haut, spürbar im ganzen Leben
Arztbesuch bei Prurigo nodularis / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/71182 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.
Frankfurt/Main (ots) -
Wenn Juckreiz zur Dauerbelastung wird, gerät das Leben schnell aus dem Gleichgewicht. Genau das erleben Menschen mit Prurigo nodularis (PN): Die chronisch-entzündliche Hauterkrankung kann den Alltag erheblich beeinträchtigen, wird aber oft erst spät diagnostiziert. Die Plattform "Leben mit Prurigo nodularis" bietet daher gebündelt Informationen zu Symptomen, Krankheitslast und Therapieoptionen - denn Wissen ist der erste Schritt zu einer besseren Versorgung. Auch der Welt Prurigo Tag am 21. Juni setzt ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit, bessere Aufklärung und neue Perspektiven für Betroffene.
Wenn Juckreiz den Alltag bestimmt
Eine Vielzahl stark juckender Knoten am ganzen Körper, die in der Größe von wenigen Millimetern bis zu 2 bis 3 Zentimetern variieren - durch diese Symptomatik zeichnet sich Prurigo nodularis aus. In Deutschland sind etwa 100 von 100.000 Menschen von der chronisch-entzündlichen Hauterkrankung betroffen, Expert*innen vermuten jedoch eine höhere Dunkelziffer.[1] Die Krankheitslast im Alltag ist oftmals umfassend, doch vor allem der ständige Drang zu Kratzen belastet Betroffene. Der Juckreiz stört den Schlaf, erschwert soziale Kontakte und kann das Berufs- und Privatleben massiv beeinträchtigen: "Ich habe nächtelang nur eine Stunde geschlafen und war dann wieder wach. Im Familienleben war es so, dass ich aus Scham keine Urlaube mehr mitgemacht habe", erinnert sich Simone. Heute erhält die 52-Jährige eine passende Therapie, mit der sie die Erkrankung unter Kontrolle hat.
Gut informiert, besser behandelt
Wie Simone, die über zehn Jahre mit den Beschwerden lebte, geht es vielen Menschen mit PN. Sie leben längere Zeit - teils Jahre - mit den belastenden Symptomen, bis sie die Diagnose und eine passende Therapie erhalten. Folgende Faktoren können zur Verzögerung beitragen:
- Viele Ärzt*innen denken nicht gleich an Prurigo nodularis, weil die Erkrankung nicht so häufig auftritt.
- Viele Betroffene gehen nicht zum Arzt bzw. zur Ärztin, z. B. weil sie sich schämen oder denken, dass es keine Hilfe für sie gibt.
- Es gab lange Zeit keine Therapie, die wirklich wirksam war bzw. die Krankheitssymptome ausreichend kontrollieren konnte.
Während der Zeit bis zur Diagnose und/oder Therapie wird die Lebensqualität zunehmend beeinträchtigt, eine aktive Teilhabe am Alltag ist in vielen Fällen kaum möglich. Umso wichtiger ist es, dass die Diagnosestellung und Therapieentscheidung rechtzeitig erfolgt. Doch dafür muss Wissen über die Symptome der Erkrankung und die verfügbaren Behandlungsoptionen vorhanden sein - sowohl bei Betroffenen als auch bei Ärzt*innen.
Gemeinsam stark für Betroffene: der Welt Prurigo Tag
Der Welt Prurigo Tag setzt auch in diesem Jahr ein wichtiges Zeichen für mehr Sichtbarkeit, Aufklärung und Austausch rund um Prurigo nodularis. Im Rahmen des internationalen Aktionstags am 21. Juni kommen führende Expert*innen zusammen, um sich über die neuesten Erkenntnisse zu PN auszutauschen und gemeinsam an der zukünftigen Gestaltung der Versorgung zu arbeiten. In Deutschland und weiteren Ländern finden kostenlose Online-Informationsveranstaltungen statt, zu denen sich Betroffene, Angehörige, Ärzt*innen sowie medizinisches Fachpersonal und Interessierte anmelden können. Die Anmeldung erfolgt auf der Website https://worldprurigoday.org/de/.
Hilfreiche Informationen und Angebote
Weitere Informationen zu Prurigo nodularis sowie umfangreiches Servicematerial finden Betroffene und Interessierte auf der Website www.prurigo-nodularis.info. Dort gibt es ebenfalls einen Selbsttest (https://www.prurigo-nodularis.info/selbsttest) und einen Expertenfinder (https://www.prurigo-nodularis.info/expertenfinder), der bei der Suche nach spezialisierten Ärzt*innen in Deutschland unterstützen kann.
Über Sanofi
Wir sind ein innovatives globales Gesundheitsunternehmen mit einer einzigen Bestimmung: Wir erforschen die Wunder der Wissenschaft, um das Leben der Menschen zu verbessern. Unser Team setzt sich in mehr als 100 Ländern dafür ein, die medizinische Praxis zu verändern und damit das Unmögliche möglich zu machen. Wir bieten weltweit Millionen von Menschen lebensrettende Impfstoffe und Behandlungsoptionen an, die das Potenzial haben, das Leben zu verbessern. Dabei stellen wir Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung in den Mittelpunkt unseres Handelns.
Sanofi ist an den Börsen EURONEXT: SAN und NASDAQ: SNY gelistet.
Referenzen
[1] Ständer S et al. Acta Derm Venereol 2020; 100: adv00309
MAT-DE-2602354-1.0-06/2026
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