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Schwarz Corporate Affairs GmbH & Co. KG

Future Day 2026: Unternehmen der Schwarz Gruppe stärken Partnerschaften für zukunftsfähige Lieferketten

Future Day 2026: Unternehmen der Schwarz Gruppe stärken Partnerschaften für zukunftsfähige Lieferketten / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/129569 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis. Future Day 2026: Unternehmen der Schwarz Gruppe stärken Partnerschaften für zukunftsfähige Lieferketten / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/129569 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Geisenfeld (ots) -


- Zukunftsevent des Handels: Über 650 Branchenentscheider diskutieren innovative Logistiklösungen unter dem Motto "Sustainable Logistics: Über Partnerschaften die Zukunft gestalten".
- Exklusive Einblicke: Kaufland präsentiert am Logistikstandort seine vollautomatisierte Food-Kommissionierung.
- Integriertes Ökosystem: Smartes Zusammenspiel aus Innovation, Mensch und Umwelt sichert die Souveränität und Zukunftsfähigkeit globaler Warenströme.

Unter dem Motto "Sustainable Logistics - Über Partnerschaften die Zukunft gestalten" luden die Unternehmen der Schwarz Gruppe heute zum zweiten Future Day in das Kaufland Logistikzentrum Geisenfeld ein. Mehr als 650 Branchenentscheider und Innovationstreiber erlebten vor Ort die große Stärke und Einzigartigkeit der Unternehmensgruppe: Vom Einzelhandel (Kaufland, Lidl) über die Produktion (Schwarz Produktion) bis hin zur Kreislaufwirtschaft (PreZero) und Digitalisierung (Schwarz Digits) bündeln die Unternehmen der Schwarz Gruppe zusammen mit externen Partnern ihre Expertise, um die komplexen Herausforderungen der Logistik gemeinsam in strategische Chancen zu verwandeln. Der Future Day bot eine Plattform für den Austausch über Technologien, Infrastruktur, Arbeitswelten und konkrete Praxislösungen. An einem der modernsten Logistikstandorte Europas gewährte Gastgeber Kaufland exklusive Einblicke in hochmoderne Logistikprozesse wie die vollautomatisierte Food-Kommissionierung.

"Bei der Transformation der Logistik warten wir nicht auf fertige Lösungen, sondern entwickeln sie gemeinsam mit den anderen Unternehmen der Schwarz Gruppe und unseren Partnern selbst. Genau das zeigen wir in Geisenfeld - mit einem hochautomatisierten Logistikzentrum, das Zukunftsfähigkeit neu definiert", sagt Pascal Siegmund, Leiter Logistik International bei der Kaufland Stiftung. "Auch bei der E-Mobilität unserer Logistik gehen wir weiter voran und bauen an allen Logistikstandorten Ladeparks für E-Lkw auf. Gleichzeitig wollen wir Leerfahrten und Wartezeiten deutlich reduzieren. Dafür vernetzen wir Daten und bauen daraus Transportnetzwerke auf und aus. Davon profitieren am Ende alle: unsere Partner und vor allem unsere Kunden, weil wir unsere Filialen noch effizienter mit Ware versorgen können."

Ein Ökosystem, ein Ziel: Lieferketten zukunftsfähig aufstellen

Eine effiziente, emissionsärmere und resiliente Logistik entsteht nicht im Alleingang. Sie braucht das Zusammenspiel von menschlicher Expertise, technologischer Innovation und langfristigen Partnerschaften. Auf über 3.800 Quadratmetern diskutierten die Teilnehmer des Future Day konkrete Lösungen für die drängendsten Fragen der Branche:

1. Innovation und Autonomisierung: Realbetrieb statt Zukunftsmusik

Die Unternehmen der Schwarz Gruppe überführen zukunftsweisende Technologien direkt in den Praxisbetrieb: Als erster Lebensmitteleinzelhändler setzt Lidl in Deutschland gemeinsam mit Einride einen kabinenlosen Elektro-Lkw mit autonomer Fahrfunktion auf öffentlichen Straßen in Deutschland ein. Die Teilnehmer des Future Day 2026 erlebten diesen Lkw bei einer Live-Demo erstmals in Aktion. In den Logistikzentren übernehmen KI-gestützte Greifersysteme die Umpalettierung komplexer Sortimente und Inspektionsroboter werden für die Qualitäts- und Bestandskontrolle erprobt. Eine datenbasierte Bedarfsplanung vermeidet Lieferengpässe und hilft dabei, Überbestände und Lebensmittelverluste gezielt zu minimieren. Die europäische Cloud-Plattform STACKIT von Schwarz Digits garantiert dabei die digitale Souveränität dieser hochvernetzten Lieferketten.

"Das Logistiknetzwerk der Unternehmen der Schwarz Gruppe ist das zentrale, zirkuläre Bindeglied unseres Ökosystems", erläutert Maverick Malcher, Geschäftsführer Schwarz Mobility Solutions. "Smarte Technologien und Data-Governance machen Warenströme agil und widerstandsfähig. Gemeinsam bringen wir Innovationen direkt in den Realbetrieb und sichern so die Handlungsfreiheit und Zukunftsfähigkeit unserer Lieferketten."

2. Mensch und Arbeitswelt: Technologie als Antwort auf den Fachkräftemangel

Angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels in der Logistik und des demografischen Wandels richten die Unternehmen der Schwarz Gruppe die Rolle des Menschen neu aus. Smarte Robotik und vollautomatisierte Food-Kommissionierung übernehmen körperlich belastende Sortier- und Routinearbeiten. Gleichzeitig wandeln autonome Systeme Logistikberufsbilder hin zu steuernden Expertentätigkeiten. Dabei bleibt der Mensch entscheidend, wenn es um Urteilskraft, Verantwortung und die Gestaltung von Veränderungen geht. Mit eigenen Initiativen wie der PreZero Fahrschule bilden die Unternehmen bundesweit eigene Nachwuchs- und Fachkräfte und die externer Partner aus und weiter. Darüber hinaus setzt sich Lidl im Branchendialog Lebensmitteleinzelhandel und Ernährungsindustrie als Mitglied aktiv für verbindliche Sozialstandards ein.

3. Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft: Nachhaltiges Wirtschaften in der Logistik

Auf dem Weg zu Net-Zero bis 2050* greifen die Maßnahmen der Handelsgruppe ineinander. Neben optimierter Auslastung und smarten Routenplanungen setzen die Unternehmen der Schwarz Gruppe auf emissionsreduzierte Antriebe: Lidl in den Niederlanden beispielsweise stellt die Filialbelieferung bis 2027 vollständig auf E-Lkw um. PreZero rüstet seine Entsorgungsflotte schrittweise auf alternative Antriebe um. Kaufland lässt an allen deutschen Verteilzentren leistungsstarke E-Ladeparks entstehen, um die Skalierung von E-Lkw gezielt voranzutreiben. Effiziente Wertstoffkreisläufe sichern die Ressourcensouveränität der Unternehmensgruppe nachhaltig. Dafür trennen etwa die Warenverteilzentren ihre Wertstoffe systematisch im Sinne der "Road to Zero Waste". Ein weiteres Beispiel ist der PET-Wertstoffkreislauf der Schwarz Produktion.

"Transformation in der Logistik gelingt nur, wenn wir Technologien, Infrastruktur und Partnerschaften gemeinsam denken. Die Unternehmen der Schwarz Gruppe elektrifizieren Flotten, etablieren zirkuläre Wertstoffströme und investieren gezielt in Innovationen. So beweisen wir gemeinsam mit unseren Partnern: Eine zukunftsfähige Logistik ist der Schlüssel zu ökonomischer Stärke", sagt Florian Schütze, Geschäftsleiter Corporate Responsibility der Schwarz Corporate Affairs.

Das Logistik-Netzwerk der Unternehmen der Schwarz Gruppe


- Hochkomplexes, integriertes Handels- und Logistiknetzwerk: Rund 250 Logistik- und Warenverteilzentren zur täglichen Versorgung von über 14.500 Filialen von Lidl und Kaufland in 33 Ländern
- Eigenproduktion: 19 eigene Produktionswerke der Schwarz Produktion als Hersteller des jeweiligen Eigenmarken-Sortiments von Lidl und Kaufland
- Kreislaufwirtschaft: PreZero mit Entsorgungsflotte an rund 470 Standorten
- Schiffslogistik: Tailwind Shipping Lines als eigene Frachtreederei von Lidl mit elf Schiffen

Das Kaufland Logistikzentrum in Geisenfeld


- Lkw-Aufkommen: 350 Lkw pro Tag
- Paletten-Eingang: Mehr als 8.000 Paletten täglich
- Automatisierungsgrad: 80 Prozent Food-Sortiment vollautomatisch, 20 Prozent manuell (Aktionsware, Sperrgut)
- Depalettierung: 70 Prozent automatisch per Roboter, 30 Prozent manuell an Ergonomie-Stationen
- Dimensionen: Regale mit knapp 30 Meter Höhe, 100 Meter Länge und 40 Meter Breite
- Fläche und Kapazität: Nutzfläche in der Größe eines Fußballfelds, Platz für bis zu 30.000 Paletten (entspricht z. B. 20 Millionen Rollen Toilettenpapier)
- Regalbediengeräte (RBG): 15 RBG parallel im Einsatz (Durchsatz: 50 Paletten/Std. pro Gerät)

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