SILESIA Pflege- und Betreuungsdienste GmbH
Sarah Lange-Pasternak von der SILESIA Pflege- und Betreuungsdienste GmbH: Warum gute 24-Stunden-Betreuung mehr braucht als eine Betreuungskraft
Sarah Lange-Pasternak / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/183845 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.
Hamm (ots) -
Wenn ein Angehöriger zunehmend auf Hilfe angewiesen ist, wünschen sich viele Familien vor allem eines: eine verlässliche Betreuung im vertrauten Zuhause. Die sogenannte 24-Stunden-Pflege kann dafür eine Lösung bieten, doch unklare Beschäftigungsverhältnisse und fehlende fachliche Begleitung sorgen häufig für Zweifel. Wie sich häusliche Rundumbetreuung verlässlich organisieren lässt und worauf Angehörige dabei achten sollten, erfahren Sie hier.
Ein Sturz, ein Krankenhausaufenthalt oder eine fortschreitende Demenz können den Alltag einer Familie innerhalb kurzer Zeit verändern. Plötzlich braucht ein Angehöriger nicht mehr nur punktuelle Hilfe, sondern über viele Stunden hinweg Unterstützung und Beaufsichtigung. Die Besuche eines ambulanten Pflegedienstes reichen dafür nicht mehr aus, gleichzeitig möchten viele Pflegebedürftige ihre vertraute Umgebung nicht verlassen. Für die Familie entsteht damit ein Konflikt: Sie möchte diesen Wunsch respektieren, kann die Betreuung neben Beruf und eigenen Verpflichtungen aber weder zeitlich noch fachlich dauerhaft übernehmen. Bei der Suche nach Unterstützung stößt sie häufig auf Modelle, bei denen Betreuungskräfte über ausländische Agenturen vermittelt oder nach Deutschland entsendet werden. Berichte über problematische Arbeitsbedingungen und unklare Zuständigkeiten verstärken die Unsicherheit. „Das belastet das Vertrauen in die gesamte Branche und macht es für Familien noch schwerer, in einer ohnehin schon belastenden Situation die richtige Entscheidung zu treffen“, erklärt Sarah Lange-Pasternak, Gründerin und Geschäftsführerin der SILESIA Pflege- und Betreuungsdienste GmbH.
„Eine verlässliche Betreuung braucht klare Verantwortlichkeiten. Familien müssen wissen, an wen sie sich wenden können, wenn Fragen oder Schwierigkeiten auftreten“, so Sarah Lange-Pasternak weiter. Mit den Herausforderungen häuslicher Rundumbetreuung beschäftigt sich die Expertin schon seit vielen Jahren. Als ihr Großvater pflegebedürftig wurde, erlebte sie selbst, wie schwierig es für Angehörige sein kann, eine verlässliche Versorgung zu Hause zu organisieren. Gleichzeitig setzte sie sich während ihres Studiums des Internationalen Wirtschaftsrechts intensiv mit den arbeitsrechtlichen Fragen der 24-Stunden-Pflege auseinander und widmete diesem Thema auch ihre Bachelorarbeit. Aus diesen persönlichen und fachlichen Erfahrungen entstand schließlich gemeinsam mit ihrem Vater die SILESIA Pflege- und Betreuungsdienste GmbH, die seit rund zwölf Jahren auf häusliche Rundumbetreuung spezialisiert ist.
Wer bei der häuslichen Betreuung die Verantwortung trägt
Bei der Suche nach einer Betreuungskraft steht zunächst meist die Frage im Vordergrund, ob sie fachlich und menschlich zum pflegebedürftigen Angehörigen passt. Doch auch das Beschäftigungsmodell spielt eine wichtige Rolle. Je nachdem, ob eine Betreuungskraft vermittelt, entsendet oder direkt beschäftigt wird, unterscheiden sich die Zuständigkeiten. Für Familien sollte deshalb von Beginn an klar sein, wer während des Einsatzes die Verantwortung als Arbeitgeber trägt.
Bei der SILESIA Pflege- und Betreuungsdienste GmbH sind die eingesetzten Pflegehilfskräfte direkt angestellt und erhalten deutsche Arbeitsverträge. Das Unternehmen übernimmt damit nicht nur die Auswahl der Mitarbeiterinnen, sondern ist auch für ihre Einarbeitung und Begleitung zuständig. Sarah Lange-Pasternak sieht darin einen wesentlichen Unterschied zur reinen Vermittlung einer Betreuungskraft: Für die Familie bleibt während des gesamten Einsatzes klar, wer für die Betreuungskraft verantwortlich ist.
Was fachliche Verantwortung im Betreuungsalltag bedeutet
Mit der direkten Beschäftigung übernimmt die SILESIA Pflege- und Betreuungsdienste GmbH auch die Aufgabe, ihre Pflegehilfskräfte auf den Einsatz in den Familien vorzubereiten. Noch bevor die Betreuung beginnt, werden neue Mitarbeiterinnen von der Pflegedienstleitung zu relevanten Krankheitsbildern und den Anforderungen der häuslichen Pflege geschult. Hinzu kommen ein in Deutschland absolvierter Erste-Hilfe-Kurs und die Vorbereitung auf die konkrete Situation im jeweiligen Haushalt. Ausreichende Deutschkenntnisse sind wichtig, damit die Verständigung mit Pflegebedürftigen und Angehörigen im Alltag funktioniert. Gleichzeitig sollen auch ausländische Betreuungskräfte die Möglichkeit haben, fachlich wichtige Inhalte sicher zu verstehen. Polnischsprachige Mitarbeiter aus der Personalbetreuung und der Pflegedienstleitung können diese deshalb bei Bedarf zusätzlich in ihrer Muttersprache vermitteln.
Dabei ist klar geregelt, welche Aufgaben die Pflegehilfskräfte im Alltag übernehmen. Je nach Bedarf unterstützen sie bei der Grundpflege, im Haushalt, bei alltäglichen Aufgaben sowie bei der Betreuung und Beaufsichtigung. Medizinische Tätigkeiten wie die Gabe von Medikamenten, Insulininjektionen oder die Wundversorgung bleiben dagegen qualifizierten Pflegefachkräften oder kooperierenden ambulanten Pflegediensten vorbehalten.
Die fachliche Unterstützung beschränkt sich jedoch nicht auf die Vorbereitung des Einsatzes. Nach dem Start besucht eine Pflegefachkraft die Familie zu Hause und prüft, ob die Versorgung wie geplant funktioniert. Anschließend bleibt sie dem Kunden fest zugeordnet und kommt ungefähr alle drei Wochen vorbei, auch wenn aktuell keine Probleme bestehen. Dabei berät sie unter anderem zu Hilfsmitteln, sinnvollen Veränderungen im Haushalt und zur weiteren Organisation der Versorgung. Verändert sich der Zustand des Pflegebedürftigen oder entstehen neue Fragen, haben Angehörige und Betreuungskraft damit weiterhin einen festen fachlichen Ansprechpartner.
Warum die passende Betreuungskraft mehr als Pflegeerfahrung braucht
Wie gut eine Betreuung im Alltag funktioniert, hängt allerdings nicht nur von der fachlichen Vorbereitung ab. Schließlich verbringt die Betreuungskraft viel Zeit mit dem pflegebedürftigen Menschen und lebt für die Dauer ihres Einsatzes sogar mit ihm unter einem Dach. Persönlichkeit, Gewohnheiten und der Umgang miteinander spielen deshalb eine ebenso wichtige Rolle. Um einschätzen zu können, wer zu einer Familie passt, möchte die SILESIA Pflege- und Betreuungsdienste GmbH die Situation vor Ort möglichst genau kennenlernen. Auf ein erstes telefonisches Gespräch folgen daher ein persönlicher Besuch von Sarah Lange-Pasternak und der Pflegedienstleitung sowie, wenn möglich, ein Kennenlernen des Pflegebedürftigen. Dabei zeigt sich genauer, welche Unterstützung im Alltag benötigt wird und welche Betreuungskraft dafür infrage kommt.
Bei der Auswahl zählt neben der Erfahrung mit dem jeweiligen Krankheitsbild auch die Persönlichkeit der Betreuungskraft. Bei neuen Kunden setzt die SILESIA Pflege- und Betreuungsdienste GmbH nach Möglichkeit keine Mitarbeiterin ein, die selbst gerade erst im Unternehmen begonnen hat. So kann das Team auf Betreuungskräfte zurückgreifen, die es bereits kennt und deren Arbeitsweise es einschätzen kann. Funktioniert die Zusammenarbeit, soll möglichst eine feste Hauptpflegekraft den Pflegebedürftigen längerfristig begleiten. Mit der Zeit kennt sie seine Gewohnheiten ebenso wie den Alltag der Familie. Während Urlaub oder notwendiger Pausen übernimmt eine Ersatzkraft, je nach Versorgungssituation können sich auch zwei Betreuungskräfte regelmäßig abwechseln.
Ob es menschlich wirklich passt, zeigt sich dennoch erst im gemeinsamen Alltag. „Eine langfristige Betreuung funktioniert nur, wenn beide Seiten miteinander zurechtkommen“, erklärt Sarah Lange-Pasternak. Deshalb fragt die SILESIA Pflege- und Betreuungsdienste GmbH sowohl die Familie als auch die Betreuungskraft, ob sie die Zusammenarbeit fortsetzen möchten. Kommt es zu Missverständnissen oder unterschiedlichen Erwartungen, sucht das Unternehmen zunächst das Gespräch mit beiden Seiten. Bleiben die Schwierigkeiten bestehen, kann eine andere Betreuungskraft eingesetzt werden. Wenn die Zusammenarbeit dagegen gut funktioniert, können solche Betreuungsverhältnisse über Jahre bestehen. So bleiben pflegebedürftigen Menschen vertraute Bezugspersonen im Alltag erhalten.
SILESIA Pflege- und Betreuungsdienste GmbH: Damit die Betreuung für beide Seiten funktioniert
Doch nicht nur die Betreuungskraft muss zum pflegebedürftigen Menschen und seiner Familie passen. Ebenso wichtig ist, dass die Bedingungen im Haushalt für die Mitarbeiterin stimmen. Schließlich lebt sie während ihres Einsatzes mit dem Pflegebedürftigen unter einem Dach und begleitet ihn über viele Stunden hinweg. Dafür braucht sie im Haushalt einen ausreichend großen eigenen Rückzugsbereich. Wie anspruchsvoll die Betreuung tatsächlich ist, hängt dabei wesentlich vom Gesundheitszustand des Pflegebedürftigen ab. Gerade bei einer schweren Demenzerkrankung kann der Alltag besonders fordernd sein, sodass häufigere Wechsel zwischen den Betreuungskräften und ausreichende Pausen notwendig werden können.
Wie viel Unterstützung erforderlich ist und wie die Einsätze organisiert werden sollten, lässt sich allerdings nicht immer von Anfang an vollständig einschätzen. Besonders nach einem Krankenhausaufenthalt zeigt sich mitunter erst im häuslichen Umfeld, wie sich der Pflegebedarf entwickelt. Verändert sich die Situation, muss deshalb auch die Betreuung entsprechend angepasst werden. Für Familien stellt sich dabei nicht nur die Frage, welche Versorgung notwendig ist, sondern auch, wie sie sich langfristig finanzieren lässt. Bei der SILESIA Pflege- und Betreuungsdienste GmbH liegt der private Eigenanteil abhängig vom Pflegegrad und der individuellen Versorgung häufig zwischen 3.500 und 5.000 Euro im Monat.
Für Sarah Lange-Pasternak gehört deshalb zu einer verantwortungsvollen Beratung auch, offen zu prüfen, ob eine Rundumbetreuung unter den jeweiligen Voraussetzungen überhaupt sinnvoll umgesetzt werden kann. Nicht jede Versorgungssituation lässt sich auf diese Weise lösen und nicht jede Familie bringt die notwendigen räumlichen oder finanziellen Bedingungen mit. Umso wichtiger ist es, diese Fragen zu klären, bevor eine Betreuungskraft in den Haushalt einzieht. „Familien brauchen nicht einfach irgendeine Betreuungskraft. Sie brauchen eine Lösung, die zu ihrem Angehörigen, zu ihrem Alltag und auch zu der Mitarbeiterin passt. Nur dann kann Betreuung zu Hause langfristig funktionieren“, erklärt Sarah Lange-Pasternak abschließend.
Sie suchen eine zuverlässige Betreuung für einen Angehörigen und möchten wissen, welche Möglichkeiten für Ihre persönliche Situation infrage kommen? Dann melden Sie sich jetzt beim Team der SILESIA Pflege- und Betreuungsdienste GmbH (https://silesia-pflege.de/) und vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch!
Pressekontakt:
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Geschäftsführerin: Sarah Lange-Pasternak
E-Mail: info@silesia-pflege.de
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