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Smurfit Kappa Deutschland GmbH

Better Planet Packaging / Die Vision von einem Planeten mit weniger Plastikmüll

Better Planet Packaging / Die Vision von einem Planeten mit weniger Plastikmüll / © Smurfit Kappa / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/114335 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Smurfit Kappa Deutschland GmbH" Better Planet Packaging / Die Vision von einem Planeten mit weniger Plastikmüll / © Smurfit Kappa / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/114335 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Smurfit Kappa Deutschland GmbH"

Hamburg (ots) - Weltweit bereitet der Plastikmüll große Sorgen. Vor allem die Verunreinigung der Meere ist in den Mittelpunkt gerückt. Wie kann dem entgegengewirkt werden? Wo kann Plastik durch Papier und Pappe ersetzt werden? Wo macht Plastikverpackung nach wie vor Sinn? Smurfit Kappa ist weltweit einer der größten Hersteller von papierbasierten Verpackungslösungen. Mit der Ende 2018 gegründeten Initiative "Better Planet Packaging" hat das Unternehmen ein Projekt entwickelt, bei dem es in enger Zusammenarbeit mit seinen Kunden nach nachhaltigen Verpackungsalternativen sucht.

Der Druck auf die Politik ist in den letzten Jahren beständig gestiegen. So sah sich der Rat der EU- Mitgliedsstaaten in diesem Jahr gezwungen, die Einweg-Plastik-Richtlinie zu verabschieden. Damit möchte die Europäische Union den Eintrag von Abfall in die Weltmeere deutlich verringern. Die Richtlinie umfasst Änderungen in der Vermarktung, im Produktdesign, Kennzeichnungsvorschriften für umweltschädliche Wirkung der Produkte, einen höheren Anteil an recycelbaren Materialien, eine erweiterte Herstellerverantwortung und Maßnahmen zur Verbrauchs- und Abfallminderung.

Kein Feldzug gegen Plastik

Boris Maschmann, Geschäftsführer von Smurfit Kappa in Deutschland, setzt sich intensiv mit der Abfall- und Nachhaltigkeitsthematik auseinander und sieht, dass Smurfit Kappa einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung der neuen EU Richtlinien leisten kann: "Wenn die Menschen es schaffen, den Abfall kontrolliert einzusammeln, und wenn die Verpackungsindustrie all ihre Ressourcen aus Forschung und Entwicklung dem Ziel unterstellt, das Abfallproblem zu lösen oder zumindest zu reduzieren, dann bin ich optimistisch, dass wir die Herausforderung meistern. Der Blick muss hierbei auf den Abfall-Aspekt gerichtet werden und es sollte kein genereller Feldzug gegen Plastik geführt werden. Sofern dann Verpackungsabfall aber nicht zu vermeiden ist, sollte dieser dem natürlichen Kreislauf wieder zugeführt werden können. Verpackungen aus Papier haben hier einen großen Vorteil, da die benutzten Verpackungen dem vorhandenen Kreislaufsystem einfach und sicher wieder zugeführt werden können - und sollte am Ende Papier einmal nicht im Recyclingprozess landen, ist der natürliche Zersetzungsprozess innerhalb weniger Wochen vollständig vollzogen. Papier ist damit eine sehr nachhaltige Rohstoffbasis für Verpackungen."

Boris Maschmann weiß von seinen Kunden - darunter sind viele Markenartikler aus der Lebensmittelindustrie - dass Plastikverpackungen teilweise nur schwer durch Papierverpackungen ersetzbar sind. Plastik bietet häufig einen Schutz an Frische, den andere Materialien nicht erreichen. Aber es gibt auch gerade im Lebensmittelbereich gute Ansätze. So können beispielsweise Kunststoffschalen für Obst und Gemüse leicht durch papierbasierte - und damit unter natürlichen Bedingungen biologisch abbaubare - Schalen ersetzt werden. Und dies ist nur ein Beispiel von inzwischen 232 Lösungsansätzen für alternative Verpackungslösungen, die Smurfit Kappa seit Gründung der Better Planet Packaging Initiative bis heute entwickelt hat.

Polystyrol als Füllmaterial muss nicht sein

Dabei schaut sich das Unternehmen nicht nur die einzelne Verpackung an, sondern auch seinen Weg von der Herstellung bis zum Kunden. "Gerade die Logistikkette bietet vielfältige Ansätze, um Plastik zu ersetzen", erklärt Boris Maschmann. "Besonders einfach ist es zum Beispiel, Füll- und Puffermaterial wie Polystyrol bei Paketsendungen im E-Commerce durch papierbasiertes Material zu ersetzen - oder noch effizienter, durch exakt zugeschnittene Verpackungen ganz ohne Füllmaterial auszukommen. Auch durch optimierte Verpackungsprozesse und einer Effizienzsteigerung entlang der Logistikkette haben wir bei vielen unserer Kunden einen großen Anteil an Plastikmüll vermeiden können."

Dass dies notwendiger ist denn je, belegen folgende Zahlen: Seit den 1950-er Jahren wurden bis heute insgesamt rund 8,3 Mrd. Tonnen neuer Kunststoff hergestellt, dabei fielen rund 5,8 Mrd. Tonnen an Kunststoffabfällen an. Von diesen Kunststoffabfällen werden nur rund 9% recycelt, 12% verbrannt und der große Rest von 79% in der Umwelt und auf Mülldeponien angesammelt. Den größten Anteil an Kunststoffmüll bilden hierbei mit 39,9% Verpackungen. Das Hauptproblem von Kunststoffabfall sieht Smurfit Kappa in einigen typischen, aus Einwegkunststoffen hergestellten Produkten. Denn 70% des in den Meeren vorhandenen Abfalls besteht aus den zehn am häufigsten verwendeten Einwegkunststoffprodukten - etwa Lebensmittelbehälter, Plastiktüten, Chips- und Bonbon-Verpackungen, Getränkebehälter und Getränkebecher. Weitere Verpackungsanwendungen von Kunststoff sind etwa Plastiktüten auf der Rolle, EPS-Schaumstoff zur Polsterung und Blisterfolie als Leerraumfüllung.

Der Teufel steckt im Detail

Smurfit Kappa investiert für die Entwicklung von Lösungen zum Vermeiden von Plastikmüll bewusst in Forschung und Entwicklung. Ein Thema ist dabei die Verbesserung von Gas- und Feuchtigkeits-Dichtigkeit bei Verpackungen. Boris Maschmann: "In der Vergangenheit wurde viel in Richtung biologisch abbaubare Beschichtungen geforscht. Das Problem war, dass diese Beschichtungen vom Papier getrennt werden mussten. Dies erschwert die Abfallsammlung und erforderte zusätzliche Kundenkommunikation. Heute fokussieren wir uns auf Beschichtungen, die über den Papierabfall gesammelt werden können. Wir können also die vorhandene Infrastruktur nutzen - mit ihrer Sammelquote von 91% - ohne die Supply Chain zu ändern." Smurfit Kappa geht es darum, eine Offenheit für neu gestaltete Verpackungen zu schaffen. Es müssen Verpackungen produziert werden, die ihre Schutzfunktion erfüllen und mit verringerter Wahrscheinlichkeit zu Abfall werden.

Die Schwarmintelligenz der Design Community mobilisieren

Während der Arbeit an Better Planet Packaging hat sich bei Smurfit Kappa die Erkenntnis durchgesetzt, dass man diesen Prozess nicht monopolisieren kann - denn es geht ja gerade darum, über den Tellerrand zu blicken. Die Better Planet Packaging Initiative wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, nicht nur Smurfit Kappa-Designer zu mobilisieren, sondern die weltweite Design Community zu neuen Verpackungslösungen einzuladen. Boris Maschmann: "Wir glauben an eine Verpackungsindustrie, die konventionelle Sichtweisen hinterfragt und offen für neue Ansätze ist. Warum sollten wir nicht, ähnlich wie Apple oder Google, 200 brillante Designer an einen Tisch bekommen und ihnen eine gemeinsame Aufgabe stellen? Vielleicht gibt es Designer aus der Auto-Industrie oder aus anderen Bereichen, die solche Herausforderungen auf ganz andere Art angehen. Wir und unsere Kunden sollten offen sein für vollkommen neue Lösungsansätze, damit die globale Herausforderung der Abfallvermeidung gemeinsam gemeistert werden kann. Wir laden unsere Kunden zu einem offenen Dialog mit unseren Experten in unseren Experience Centern ein."

Pressekontakt:

Industrie-Contact AG
Uwe Schmidt
Bahrenfelder Marktplatz 7, 22761 Hamburg
uwe.schmidt@ic-gruppe.com
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