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SOS-Kinderdörfer weltweit

Corona-Pandemie: Millionen Kinder verlieren ihre Familie

SOS-Kinderdörfer warnen: Kinder verlieren in Folge der Corona-Pandemie ihre Rechte. Bis zu 142 Millionen mehr Menschen könnten in die Armut rutschen - mit dramatischen Folgen für Kinder und Jugendliche. "Kinder müssen ihre Bildung unterbrechen, arbeiten, werden Opfer von Kinderehen - oder sie landen auf der Straße", sagt Boris Breyer, Pressesprecher der Hilfsorganisation. (Foto nur zur Verwendung im Kontext der SOS-Kinderdörfer weltweit; Äthiopien 2020) / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/1658 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis. SOS-Kinderdörfer warnen: Kinder verlieren in Folge der Corona-Pandemie ihre Rechte. Bis zu 142 Millionen mehr Menschen könnten in die Armut rutschen - mit dramatischen Folgen für Kinder und Jugendliche. "Kinder müssen ihre Bildung unterbrechen, arbeiten, werden Opfer von Kinderehen - oder sie landen auf der Straße", sagt Boris Breyer, Pressesprecher der Hilfsorganisation. (Foto nur zur Verwendung im Kontext der SOS-Kinderdörfer weltweit; Äthiopien 2020) / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/1658 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.

München (ots) -

Die Corona-Pandemie wird die Zahl der Kinder, die ohne Eltern aufwachsen, nach Angaben der SOS-Kinderdörfer drastisch erhöhen. Boris Breyer, Sprecher der Hilfsorganisation, sagt: "Ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie können wir sicher sagen, dass sie für zahlreiche Kinder lebenslange Folgen haben wird." Bereits zuvor seien weltweit 220 Millionen Kinder ohne Familie aufgewachsen oder vom Verlust ihrer Familie bedroht gewesen. "Durch die Corona-Pandemie sind Armut, Arbeitslosigkeit und familiäre Gewalt gestiegen. All das sind Auslöser dafür, dass Familien zerbrechen und Kinder auf der Straße landen, Opfer von Kinderehe, Menschenhandel oder Prostitution werden. Wir befürchten, dass Millionen weiteren Kindern dieses Schicksal droht."

Woran Familien zerbrechen:

Arbeitslosigkeit: Mütter und Väter verzweifeln

Der Lockdown und eine weltweit ausgebremste Wirtschaft haben die Arbeitslosigkeit nach oben schnellen lassen. 2020 sind laut ILO umgerechnet 255 Millionen Vollzeitjobs verloren gegangen - viermal mehr als während der Finanzkrise 2009. Boris Breyer sagt: "Die ärmsten Familien trifft es am härtesten. Sie leben vielfach von Gelegenheitsjobs und haben keine Absicherung. Mütter und Väter verzweifeln oder haben schon aufgegeben."

Armut: Kinder verlieren ihre Rechte

Bis zu 142 Millionen mehr Menschen könnten laut UN-Angaben in die Armut rutschen - mit dramatischen Folgen für die Kinder. "Kinder müssen ihre Bildung unterbrechen, arbeiten, werden Opfer von Kinderehen - oder sie landen auf der Straße", sagt Breyer.

Häusliche Gewalt: Leid hinter verschlossenen Türen

"Durch den Lockdown und erhöhten Stress ist die häusliche Gewalt stark nach oben gegangen ist", sagt Boris Breyer. Gleichzeitig seien unterstützende Maßnahmen für Kinder weltweit in zwei von drei Ländern eingeschränkt worden. Geschlossene Schulen und Kontakteinschränkungen haben den Druck zusätzlich erhöht. "Das Leid hinter verschlossenen Türen ist groß! Kinder sind Opfer von psychischer Gewalt, Schlägen, Misshandlung oder Vernachlässigung. Zahlreiche Familien zerbrechen", sagt Breyer.

Breyer fordert, dass der Schutz der Kinder und Familien im Mittelpunkt aller Entscheidungen stehen müsse. Er sagt: "Wenn Kinder ihre Familie verlieren, stehen sie ohne Fundament da. Es fehlt ihnen an Geborgenheit, Versorgung, Chancen. Sie sind jeglicher Rechte beraubt. Wir dürfen das nicht zulassen!"

Die SOS-Familienstärkung unterstützt Kinder und Familien weltweit und befähigt sie, ihr Leben wieder aus eigener Kraft zu meistern. Verlassene Kinder bekommen ein Zuhause in einem der weltweiten 572 SOS-Kinderdörfer.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Boris Breyer
Pressesprecher
SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 089/179 14-287
E-Mail: boris.breyer@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de


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