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SOS-Kinderdörfer weltweit e.V.

Venezuela: Permanente Nachbeben lösen bei den Kindern Panik aus / SOS-Kinderdörfer leisten psychologische Hilfe

In Folge der schweren Erdbeben in Venezuela leiden die Kinder unter massiven psychischen Problemen. Das geben die SOS-Kinderdörfer weltweit bekannt. Ilvania Martins, Leiterin der SOS-Kinderdörfer in Venezuela, sagt: "Die Kinder stehen unter Schock. Wir sehen eine Vielzahl von posttraumatischen Belastungsstörungen: Angstattacken, Albträume, Verlust an Sicherheit." Besonders stressreich für die Kinder seien die vielen Nachbeben, von denen es bis Mitte Juli bereits über 1300 kleinere und größere gegeben hat. Martins sagt: "Jedes Nachbeben bringt die Kinder im Kopf in die Situation des verheerenden Bebens am 24. Juni zurück und löst Panik aus." Die SOS-Kinderdörfer leisten Nothilfe und rufen zu Spenden auf. (Bild zur Verwendung nur im Kontext der SOS-Kinderdörfer weltweit) / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/1658 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis. In Folge der schweren Erdbeben in Venezuela leiden die Kinder unter massiven psychischen Problemen. Das geben die SOS-Kinderdörfer weltweit bekannt. Ilvania Martins, Leiterin der SOS-Kinderdörfer in Venezuela, sagt: "Die Kinder stehen unter Schock. Wir sehen eine Vielzahl von posttraumatischen Belastungsstörungen: Angstattacken, Albträume, Verlust an Sicherheit." Besonders stressreich für die Kinder seien die vielen Nachbeben, von denen es bis Mitte Juli bereits über 1300 kleinere und größere gegeben hat. Martins sagt: "Jedes Nachbeben bringt die Kinder im Kopf in die Situation des verheerenden Bebens am 24. Juni zurück und löst Panik aus." Die SOS-Kinderdörfer leisten Nothilfe und rufen zu Spenden auf. (Bild zur Verwendung nur im Kontext der SOS-Kinderdörfer weltweit) / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/1658 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Caracas (ots) -

In Folge der schweren Erdbeben in Venezuela leiden die Kinder unter massiven psychischen Problemen. Das geben die SOS-Kinderdörfer weltweit bekannt. Ilvania Martins, Leiterin der SOS-Kinderdörfer in Venezuela, sagt: "Die Kinder stehen unter Schock. Wir sehen eine Vielzahl von posttraumatischen Belastungsstörungen: Angstattacken, Albträume, Verlust an Sicherheit." Besonders stressreich für die Kinder seien die vielen Nachbeben, von denen es bis Mitte Juli bereits über 1300 kleinere und größere gegeben hat. Experten rechnen damit, dass dies noch monatelang weitergehen wird. Martins sagt: "Jedes Nachbeben bringt die Kinder im Kopf in die Situation des verheerenden Bebens vom 24. Juni zurück und löst Panik aus."

Martins beschreibt die Situation in den betroffenen Gebieten als chaotisch und unübersichtlich. "Die Zerstörung ist unvorstellbar. Menschen sind orientierungslos, leben in provisorischen Camps, viele haben alles verloren und versuchen immer noch verzweifelt, Angehörige unter den Trümmern zu finden." Gut drei Wochen nach den Beben ist die Zahl der Toten auf fast 5000 gestiegen, rund 17.000 Menschen wurden verletzt, fast 18.000 Menschen sind derzeit obdachlos.

"Wir stehen gerade erst am Anfang der Katastrophe!"

Dank ihrer langjährigen Präsenz in den besonders betroffenen Gebieten Caracas, La Guaira und Aragua konnten die SOS-Kinderdörfer schnell für die Menschen da sein. Sie unterstützen Kinder, Jugendliche sowie Eltern mit psychologischer Erster Hilfe und haben zudem eine psychologische Telefon-Hotline eingerichtet. Im Rahmen ihrer Nothilfemaßnahmen hat die Hilfsorganisation außerdem bereits 2500 Kinder und Erwachsene mit Lebensmitteln, Hygiene-Kits und Medikamenten versorgt. Auch die ersten Kinderschutzzentren wurden eröffnet. Kinder finden hier einen Platz zum Ausruhen und Spielen und werden dabei unterstützt, ihre Bildung wieder aufzunehmen. Die Hilfe soll weiter ausgebaut werden. Auch Maßnahmen für den Wiederaufbau sind bereits in Planung, damit Betroffene möglichst schnell wieder Fuß fassen können. Die Hilfsorganisation bereitet sich auf eine Unterstützung über zwei Jahre vor.

Martins appelliert an die Weltbevölkerung: "Bitte vergesst uns nicht. Die Nachrichten in den Medien ändern sich schnell, aber wir stehen gerade erst am Anfang der Katastrophe. Es wird sehr lange dauern, bis das Land wieder aufgebaut ist und sich die Menschen von dem Schock erholt haben. Jede Hilfe wird dringend gebraucht."

Die SOS-Kinderdörfer weltweit rufen zu Spenden für die Erdbebenopfer in Venezuela auf:

Spendenkonto der SOS-Kinderdörfer weltweit

IBAN: DE22 4306 0967 2222 2000 00

Bank: GLS Gemeinschaftsbank

Stichwort: Erdbeben Venezuela

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Boris Breyer
Pressesprecher SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 0160 - 984 723 45
E-Mail: boris.breyer@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de


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