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Stadt Nanjing

Nanjing-Tag: Wirtschafts- und Investitionsveranstaltung in Deutschland

Nanjing Tag: Wirtschafts- und Investitionsveranstaltung in Deutschland / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/181372 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis. Nanjing Tag: Wirtschafts- und Investitionsveranstaltung in Deutschland / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/181372 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Stuttgart

Die Wirtschafts- und Investitionsveranstaltung "Nanjing-Tag" ist am Montag, dem 02.03.2026, in Stuttgart, der Landeshauptstadt des Bundeslandes Baden-Württemberg, veranstaltet worden. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Stadtregierung Nanjing und dem Generalkonsulat der Volksrepublik China in Frankfurt am Main.

Teilnehmer betonten, dass Chinas innovationsgetriebene Entwicklung neue Chancen für die deutsch-chinesische Zusammenarbeit eröffne. Lokale Regierungen und Unternehmen beider Länder sollten weiterhin an dem Konsens einer kooperativen und gegenseitig vorteilhaften Zusammenarbeit festhalten und auf Basis ihrer jeweiligen industriellen Stärken konkrete Projekte vorantreiben.

Der Oberbürgermeister von Nanjing, Li Zhongjun, erklärte, Deutschland sei der wichtigste europäische Handelspartner der Stadt. Im Jahr 2025 habe das Handelsvolumen zwischen Nanjing und Deutschland mehr als 4,2 Milliarden US-Dollar erreicht, was einem Viertel des gesamten Handels Nanjings mit Europa entspreche. Deutschland sei sowohl eine führende Industrienation als auch eine bedeutende Dienstleistungswirtschaft, wodurch sich breite Kooperationsmöglichkeiten mit Nanjing ergäben.

Der chinesische Generalkonsul in Frankfurt am Main, Huang Yiyang, sagte, angesichts globaler Unsicherheiten gewinne die auf Pragmatismus, Vertrauen und Verlässlichkeit basierende Partnerschaft zwischen Deutschland und China weiter an Bedeutung und zeige sich als belastbar und nachhaltig.

Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper betonte im Gespräch mit Journalisten die Innovationskraft Chinas. Stuttgart und Nanjing benötigten einander sowohl als Kooperationspartner als auch als Investoren. Es gehe nicht nur um die Pflege der Freundschaft, sondern auch darum, wirtschaftliche Brücken zu bauen - zum Nutzen beider Länder.

Deutsche Vertreter hoben ebenfalls die Dynamik der chinesischen Innovationsentwicklung hervor. Johannes Lattwein, Vorstandsmitglied und Finanzvorstand der Porsche Automobil Holding SE, erklärte, Deutschland und China hätten in den vergangenen Jahrzehnten eng im Automobilsektor zusammengearbeitet und gegenseitig davon profitiert. Die chinesische Automobilindustrie sei inzwischen ein bedeutender Innovationstreiber weltweit.

Verena Zimmer, Leiterin Asien bei der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart, sagte, wirtschaftliche Zusammenarbeit sei ein zentraler Hebel, um Deutschland und China enger miteinander zu verbinden und gegenseitiges Verständnis zu fördern. Sie äußerte die Hoffnung, noch in diesem Jahr erneut nach China zu reisen, um weitere Geschäftsprojekte anzustoßen.

Vertreter von deutschen Mittelstandsorganisationen, darunter die Akademie Deutscher Weltmarktführer, Einrichtungen Baden-Württembergs in China sowie Unternehmen aus dem Robotikbereich, diskutierten über neue Kooperationsmodelle, technologische Innovationen und internationale Markterschließung. Einigkeit bestand darin, dass die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen zunehmend von komplementären Stärken geprägt seien und die Unternehmen eine zentrale Rolle bei der Vertiefung der industriellen und technologischen Zusammenarbeit spielten.

An der Veranstaltung nahmen rund 300 Vertreter aus Politik und Wirtschaft beider Länder teil, darunter Repräsentanten der Landesregierung Baden-Württemberg, der Stadt Stuttgart sowie Führungskräfte von Unternehmen wie Mercedes-Benz Group, Bosch und Porsche Automobil Holding SE.

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