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TherapeutenWEGE - HE-Academy & Concept GmbH

Institut BeziehungsWeise: Fortbildung zur Gewaltprävention in der Paartherapie

Silke Grabenberger, Barbara Fluch und Tamara Scherer / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/181595 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis. Silke Grabenberger, Barbara Fluch und Tamara Scherer / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/181595 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Gais, Schweiz (ots) -

Beleidigungen als „Scherz“, tagelanges Schweigen, subtile Drohungen oder digitale Grenzverletzungen – was im Alltag vieler Paare als normale Konfliktdynamik abgetan wird, kann bereits frühe Formen von Gewalt darstellen. Dennoch fehlt es in der Paartherapie häufig an klarer Sprache und systematischer Einordnung. Mit seinem Fortbildungs- und Mentoring-Programm zur Gewaltprävention in der Arbeit mit Paaren schließt das Institut BeziehungsWeise genau diese Lücke. Wie das funktioniert, erfahren Sie hier.

Paartherapie beginnt selten in ruhigem Fahrwasser. Im Gegenteil: Meist suchen Paare erst dann Unterstützung, wenn die Belastung bereits hoch ist, Vorwürfe dominieren und Eskalationen zum Alltag gehören. Im Rahmen professioneller Sitzungen offenbaren sich dabei Abwertungen, Provokationen, Bloßstellen vor Dritten, Nachspionieren oder körperliches Bedrängen. Nicht selten werden solche Dynamiken im therapeutischen Sprachgebrauch schlicht als „Teufelskreislauf“, „Kommunikationsproblem“ oder „hochstrittige Beziehung“ bezeichnet. Dass es sich dabei unter Umständen bereits um Gewalt in Beziehungen handeln kann, bleibt hingegen oft unausgesprochen. „Wenn Gewalt nicht klar als solche benannt wird, fehlt nicht nur die fachliche Einordnung, sondern vor allem der nötige Schutz. Dadurch steigt das Risiko weiterer Eskalation“, warnt Tamara Scherer von TherapeutenWEGE (https://www.therapeutenwege.com/), einer Marke der HE Academy & Concept GmbH.

„Gewaltprävention in Paarbeziehungen beginnt nicht erst bei körperlichen Übergriffen, sondern bei der Fähigkeit, frühe Dynamiken präzise zu erkennen und professionell einzuordnen“, fügt sie hinzu. Unter dieser Prämisse entwickelten Barbara Fluch und Silke Grabenberger, beide seit vielen Jahren in der Paar- und Sexualtherapie tätig, mit Unterstützung von Tamara Scherer am Institut BeziehungsWeise ein strukturiertes Fortbildungs- und Mentoring-Programm für Therapeuten sowie psychosoziale Fachpersonen – nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung klassischer Paartherapie. Ausgangspunkt war die wiederkehrende Erfahrung aus der Praxis: Nicht mangelndes Engagement verhindert klare Interventionen, sondern fehlende Konzepte, Diagnosetools und Handlungssicherheit. Die drei Expertinnen verbindet dabei die Überzeugung, dass Gewalt kein individuelles Defizit oder Beziehungsthema, sondern schlicht eine Grenze ist, die eine klare fachliche Haltung erfordert.

Gewalt erkennen, benennen und differenzieren: So bringt das Institut BeziehungsWeise Struktur in die therapeutische Arbeit mit Paaren

Im Zentrum des Fortbildungsprogramms steht die präzise Unterscheidung zwischen Konflikt, Krise und Gewaltdynamik. Vermittelt werden diagnostische Kriterien und Instrumente, mit denen sich Gewalt in Beziehungen erkennen lässt – auch in ihren frühen, psychischen, emotionalen oder digitalen Formen. Gaslighting, systematische Schuldzuweisungen, Kommunikationsentzug oder bildbasierte Gewalt werden dabei ebenso thematisiert wie Macht- und Kontrolldynamiken. „Fachpersonen brauchen eine gemeinsame Sprache und klare Kriterien, um Verantwortung korrekt zuzuordnen und Betroffene zu schützen“, erläutert Tamara Scherer hierzu. Neben inhaltlicher Wissensvermittlung geht es daher auch um die Entwicklung einer tragfähigen professionellen Haltung, welche die nötige Sicherheit im therapeutischen Setting schafft.

Das mehrmonatige Online-Ausbildungsprogramm folgt dabei stets einem klar strukturierten modularen Prozess: Wöchentliche Calls, Gruppen- und Einzelsupervision sowie ein umfassender Memberbereich mit Videos, Workbooks und Leitfäden ermöglichen eine direkte Integration in den Praxisalltag. So lernen Therapeuten sowie psychosoziale Fachpersonen, im Rahmen welcher Wege Paararbeit verantwortbar ist, wann gewaltfördernde Bedingungen im Fokus stehen und wann Grenzen gezogen oder Prozesse sogar beendet werden müssen. „Klare Regeln im Setting, transparente Vereinbarungen gegen Gewalt und eine konsequente Priorisierung von entsprechendem Schutz sind unverzichtbar“, so Tamara Scherer. Damit unterscheidet sich das Programm von allgemeinen Fort- und Weiterbildungen, die Paararbeit zwar thematisieren, Gewalt gar nicht oder nur am Rande behandeln.

Geballte Expertise als Basis: Was hinter dem Fortbildungs- und Mentoring-Programm des Instituts BeziehungsWeise steckt

Die inhaltliche Substanz des Programms basiert dabei auf der langjährigen praktischen und wissenschaftlich fundierten Arbeit seiner Schöpferinnen: So vereint Barbara Fluch als Paar - und Sexualtherapeutin, Lehrtherapeutin und diplomierte Sozialpädagogin umfassende Erfahrung in der Begleitung von Menschen in Lebenskrisen, bei Ängsten, Traumatisierungen, Suchtthemen, Trauerprozessen sowie bei Konflikten in Beziehung und Beruf. Ihr Blick auf Macht, Ohnmacht und geschlechtsspezifische Dynamiken ist ebenso Teil ihrer therapeutischen Praxis wie die Arbeit an Selbstwert und persönlicher Entwicklung. Silke Grabenberger versteht Psychotherapie währenddessen als individuellen Veränderungsprozess, der einen sicheren, tragfähigen Rahmen benötigt. Ihre Qualifikationen als Psychotherapeutin mit Fachspezifikum für Systemische Familientherapie, als Diplomsozialarbeiterin sowie ihr Masterstudium in Klinischer Sozialarbeit bilden dabei die Grundlage für eine differenzierte systemische Perspektive.

„Wir wollen sowohl langjährigen als auch Fachpersonen, die am Anfang ihres Berufsweges stehen, zeigen, wie sie sich im Umgang mit Gewalt sicher fühlen. Sicherheit schafft Klarheit, schützt Betroffene und ermöglicht verantwortungsvolles Handeln – präventiv und genau dann, wenn es notwendig wird. Wir sind überzeugt, dass professionelle Beziehungskompetenz nicht nur einzelnen Paaren hilft, sondern unsere gesamte Gesellschaft stärkt“, beschreiben Barbara Fluch und Silke Grabenberger den Kerngedanken hinter ihrem Angebot. Um diesen Anspruch letztlich auch in ein tragfähiges System übersetzen zu können, haben sie sich bei der Entwicklung, Gestaltung und Optimierung ihres Fortbildungs- und Mentoring-Programms umfassend von Tamara Scherer und dem Team von TherapeutenWEGE unterstützen lassen. Die ehemalige Psychologin und Psychotherapeutin brachte dabei ihre konzeptionelle und strategische Expertise ein, um ein praxisnahes Programm auszuarbeiten, das therapeutische Qualität mit nachhaltiger Umsetzbarkeit verbindet.

Sie arbeiten mit Paaren oder Beziehungssystemen und wollen das Thema Gewalt dabei professionell sowie präventiv behandeln können? Dann melden Sie sich jetzt bei Barbara Fluch und Silke Grabenberger vom Institut BeziehungsWeise (http://www.gemeinsam-gegen-gewalt.com) und buchen Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch!

Pressekontakt:

TherapeutenWEGE – HE Academy & Concept GmbH
E-Mail: kontakt@tamarascherer.com
Web: https://www.therapeutenwege.com

Ruben Schäfer
E-Mail: redaktion@dcfverlag.de


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