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Berlin: Großkundgebung für einen freien Iran

Maryam Rajavi sprach via Zoom zu der weltweit größten Online-Konferenz mit zehntausenden Teilnehmern aus 102 Ländern und 30.000 Orten: "Iran steht auf für Freiheit". Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/146655 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/UNHH e.V./Siavosh Hosseini" Maryam Rajavi sprach via Zoom zu der weltweit größten Online-Konferenz mit zehntausenden Teilnehmern aus 102 Ländern und 30.000 Orten: "Iran steht auf für Freiheit". Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/146655 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/UNHH e.V./Siavosh Hosseini"

Berlin (ots) - Auch in Zeiten der Corona-Krise findet der iranische Widerstand Mittel und Wege, um den Protest gegen das Regime in Teheran zu artikulieren. So haben am Freitag, den 17. Juli 2020 zehntausende Exil-Iraner aus allen Gesellschaftsschichten an der größten virtuellen Konferenz der Welt teilgenommen: der Weltkonferenz "Freier Iran". Eine Großkundgebung - unter Beachtung der Corona-Regeln - in Berlin-Mitte zu demselben Thema wurde der Konferenz zugeschaltet. Damit waren mehr als 30.000 Orte in mehr als 100 Ländern über das Internet miteinander verbunden. Fast 1.000 bekannte Politiker nahmen an der Konferenz teil und bekannten sich zu ihrem Engagement für die Freiheit des iranischen Volk und seinen organisierten Widerstand.

Die Großkundgebung am Brandenburger Tor in Berlin wurde von der iranischen Hauptopposition, dem Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI) und der Menschenrechtsorganisation UNHH e.V. (Vorsitzender Christian Zimmermann) organisiert.

NWRI-Deutschlandsprecher Javad Dabiran sagte: "Das ist eine Versammlung gegen die Mullah-Diktatur, für einen freien Iran und für die Aussetzung von Hinrichtungsurteilen gegen Protestierende im Iran. Drei junge Männer sind zurzeit unmittelbar vom Tode bedroht. Die Botschaft dieser Veranstaltung besteht in der Zustimmung zur Sehnsucht des iranischen Volkes nach einem Regime-Wandel."

Die Teilnehmer forderten die Bundesregierung auf, Druck auf das iranische Regime auszuüben, um aktuelle Hinrichtungsurteile gegen junge Demonstranten auszusetzen.

"Erneut wurden in letzten Tagen iranische Städte zu Stätten von Demonstrationen gegen das Regime. Das Volk fordert den Regimewechsel; der Widerstand führt es an. Davon gibt es kein Zurück. Die Mullahs müssen für ihre Repression, ihren Terrorismus und ihre Kriegstreiberei von der Weltgemeinschaft zur Rechenschaft gezogen werden. Die Welt sollte dem iranischen Volk und dem Widerstand beistehen", so Javad Dabiran.

Oppositionsführerin Maryam Rajavi sprach live zu den Demonstranten und sagte: "Die herrschende Theokratie steht kurz vor ihrem Sturz. Das Volk und der iranische Widerstand sind bemüht, einen demokratischen und freien Iran zu errichten. Wir streben nicht die Macht um jeden Preis an; wir wollen Freiheit, Gerechtigkeit und eine demokratische, säkulare und atomwaffenfreie Republik."

"Die Justiz des iranischen Regimes hat aus Angst vor möglichen Volksaufständen Todesurteile gegen Inhaftierte der Bürgerproteste von November 2019 ausgesprochen. Dieses Vorgehen wird weltweit verurteilt. Aktuell steht zum ersten Mal ein Diplomat des iranischen Regimes in Europa wegen Terrorismus vor Gericht. Der UN-Sicherheitsrat kann aufgrund von eindeutigen Beweisen den Regimeführer Khamenei als größten Terror-Auftraggeber zur Rechenschaft ziehen", so Maryam Rajavi.

Damit bezog sie sich auf die Eröffnung des Verfahrens gegen einen hohen iranischen Diplomaten durch ein belgisches Gericht: Die Anklage lautet auf Teilnahme an einem geplanten Bombenanschlag auf die Versammlung der iranischen Opposition in Paris im Herbst 2018. Der in diesen Terroranschlag verwickelte dritte Botschaftsrat Assadollah Assadi wurde auf deutschem Boden festgenommen. Er sitzt seit zwei Jahren mit drei Komplizen in Untersuchungshaft. Auch andere Länder wehren sich inzwischen gegen illegale Aktivitäten des Mullah-Regimes. So hat Albanien den Botschafter Teherans und einige iranische Diplomaten ausgewiesen - nach dem Versuch, während der Neujahrsfeier von Mitarbeitern der Volksmojahedin (MEK) im März 2018 eine Bombe zu zünden. Auch Frankreich, die Niederlande und die Türkei haben iranische Diplomaten nach Hause geschickt bzw. ihre Verwicklung in Terroraktionen in letzten Jahren festgestellt.

Gedenken an Pandemie-Opfern in Iran

In einer besonderen Zeremonie haben die Teilnehmer an dieser Großkundgebung der zehntausenden an dem Coronavirus im Iran verstorbene Menschen gedacht. Weil das Regime die Epidemie anfänglich geleugnet und vertuscht hat, danach nur zögerlich reagierte und aufgrund der herrschenden Korruption viele Maßnahmen im Sande verliefen, hat das Virus im Iran bisher über 72.000 Menschen das Leben gekostet.

Abschließend bekundeten die Exil-Iraner, dass sie das demokratische Bündnis des Nationalen Widerstandsrates Iran unterstützen.

Pressekontakt:

Christian Zimmermann UNHH e.V.
Email: human-rights-minority-office@gmx.de
Tel: +49 1781868322
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