Vantara
Ein zweites Leben für die Elefanten / WELT TV zeigt am 1. November "Vantara -Sein Herz für Tiere"- eine Dokumentation über gerettete Wildtiere und die Menschen, die ihnen eine neue Zukunft schenken
"Every life matters." Anant Ambani ist der Initiator des Tierschutz-, Rehabilitations- und Artenschutzzentrums Vantara in Jamnagar im indischen Bundesstaat Gujarat. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/181606 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.
Berlin (ots) -
Als ein Zirkuszelt in Flammen stand, blieb Elefantendame Leelavati angebunden zurück. Brennende Teile stürzten auf ihren Körper. Sie erlitt schwere Verbrennungen - und überlebte. Heute wird sie im indischen Tierrettungszentrum Vantara medizinisch versorgt und liebevoll betreut. Ihre Geschichte ist nur eine von vielen bewegenden Begegnungen in der neuen WELT-Dokumentation "Sein Herz für Tiere", die am Sonntag, 1. November 2026, um 14:50 Uhr erstmals ausgestrahlt wird.
Der rund 43-minütige Film nimmt die Zuschauer mit auf eine faszinierende Reise in eine Welt, in der Elefanten schwimmen lernen, verletzte Wildtiere aufwändig behandelt werden und selbst die tägliche Fütterung Teil der medizinischen Therapie ist.
Das Tierschutz-, Rehabilitations- und Artenschutzzentrum Vantara wurde auf Initiative von Anant Ambani gegründet. Das Zentrum in Jamnagar im indischen Bundesstaat Gujarat verfügt über spezialisierte Tierkliniken, wissenschaftliche Labore und Einrichtungen für die Rehabilitation von Wildtieren.
Eine der bemerkenswertesten Geschichten beginnt nicht in Indien, sondern in Deutschland.
Jahrzehntelang mussten Elefanten in einem Zirkus auftreten, reisen und Kunststücke vorführen. Als die Tiere schließlich nicht mehr dortbleiben konnten, stellte sich eine schwierige Frage: Wohin mit mehreren tonnenschweren Wildtieren, die besondere Pflege und dauerhaft geeignete Lebensbedingungen benötigen?
Über die Tierschutzorganisationen PETA Deutschland und PETA India entstand der Kontakt zu Vantara. Drei der ehemaligen deutschen Zirkuselefanten leben heute in dem Rettungszentrum im indischen Bundesstaat Gujarat.
Eine kleine Besonderheit sorgte dort zunächst für Verständigungsprobleme: Die Elefanten waren an deutsche Kommandos gewöhnt. Ihre neuen Pfleger mussten sich erst auf ihre ungewöhnlichen Schützlinge einstellen.
Die Dokumentation zeigt eindrucksvolle Aufnahmen aus dem Elefantenhospital. Tierärzte behandeln Verletzungen, versorgen chronisch kranke Tiere und setzen moderne Diagnoseverfahren ein. Für Patienten, die mehrere Tonnen wiegen, ist schon eine medizinische Untersuchung eine besondere Herausforderung.
Auch die Therapie überrascht: Wasserbecken entlasten Gelenke und Muskeln, Schlammbäder helfen bei der Hautpflege, und erfahrene Elefantenbetreuer kümmern sich um die empfindlichen Füße ihrer Schützlinge.
Was auf den ersten Blick wie ein Wellnessprogramm für Elefanten aussieht, ist in Wirklichkeit aufwändige medizinische Rehabilitation.
Einen ungewöhnlichen Einblick bietet der Film auch in die Elefantenküche. Ein ausgewachsenes Tier kann täglich mehr als hundert Kilogramm Nahrung aufnehmen. Doch nicht jeder Elefant darf dasselbe fressen.
Alter, Krankheiten und frühere Belastungen bestimmen, welche Nahrung zusammengestellt wird. Die deutsche Ernährungswissenschaftlerin Prof. Dr. Petra Wolf erläutert im Film, wie moderne Forschung und das traditionelle Wissen erfahrener Elefantenbetreuer zusammenwirken.
Die Kamera begleitet außerdem Wissenschaftler in Labore, in denen Blutproben, Gewebe und genetisches Material untersucht werden. Dabei geht es nicht nur um die Gesundheit einzelner Tiere, sondern auch um die Zukunft bedrohter Arten.
Faszinierende Bilder und berührende Geschichten
Neben Elefanten begegnen die Zuschauer Tigern, Leoparden, Giraffen und vielen weiteren Wildtieren. Die Dokumentation zeigt außergewöhnliche Tieraufnahmen, die Arbeit von Tierärzten und Pflegern sowie die wissenschaftlichen Möglichkeiten eines ungewöhnlichen Rettungsprojekts.
Sie erzählt aber auch von einem besonders schwierigen Ziel: Tiere, die dazu in der Lage sind, wieder auf ein Leben in Freiheit vorzubereiten.
Im Mittelpunkt stehen dabei immer die Tiere selbst. Ihre Geschichten erzählen von Leid und Rettung, von Geduld und Vertrauen - und manchmal von einem zweiten Leben, das kaum noch möglich schien.
"Vantara -Sein Herz für Tiere" ist eine bildstarke, emotionale Dokumentation über die Beziehung zwischen Mensch und Tier und darüber, wie viel Engagement nötig ist, um einem Wildtier eine neue Zukunft zu ermöglichen.
TV-Tipp
Sein Herz für Tiere
Eine Dokumentation über Vantara
Sonntag, 1. November 2026, 14:50 Uhr
WELT TV
Länge: ca. 43 Minuten
Pressekontakt:
Dr. Hans Jürgen Croissant
iuvo Communications & Ventures GmbH
hjc@iuvo-cv.de
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