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Weltherztag: Acht Faktoren zählen fürs Herz, vier davon entscheidet das Essen mit
Im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung kommt es bei Menschen mit Typ-1-Diabetes 3,7-mal häufiger zu einem plötzlichen Herztod, bei Typ-2-Diabetes ist das entsprechende Risiko sogar 6,5-mal so hoch. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/183437 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.
Mutterstadt (ots) -
Am 29. September ist Weltherztag. Die Deutsche Herzstiftung nennt acht Faktoren, die über die Herzgesundheit mitentscheiden [1]. Einige davon können durch alltägliche Entscheidungen beim Einkaufen, Kochen und Essen aktiv mitbestimmt werden. Für Menschen mit Diabetes zählt das besonders, bei Typ 1 wie bei Typ 2: Eine dänische Studie im European Heart Journal fand ein 3,7-fach erhöhtes Risiko für den plötzlichen Herztod bei Typ-1-Diabetes und ein 6,5-fach erhöhtes bei Typ-2-Diabetes gegenüber der Allgemeinbevölkerung [3]. Rund 137.000 Sterbefälle jährlich gehen laut Gesundheitsbericht Diabetes 2026 zudem auf Typ-2-Diabetes zurück, das sind rund 16 Prozent aller Todesfälle in Deutschland [4].
Vier liegen im Verhalten, vier lassen sich messen
Die Systematik geht auf das Konzept "Life's Essential 8" der American Heart Association zurück [2] und lässt sich grundsätzlich in zwei Bereiche unterteilen.
- Verhalten: Ernährung, Bewegung, Rauchverzicht, Schlaf.
- Messwerte: Körpergewicht, Blutfette, Blutzucker, Blutdruck.
Für die genannten Messwerte gibt es von medizinischen Fachgesellschaften festgelegte Empfehlungs- bzw. Zielwerte für Erwachsene in der Allgemeinbevölkerung; bei Diabetes gelten aufgrund des erhöhten Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen teilweise angepasste Zielwerte.
Herzgesundheit beginnt schon beim Einkauf
Ernährung, Körpergewicht, Blutfette und Blutzucker hängen alle damit zusammen, was regelmäßig auf den Teller kommt. Das ist nicht allein eine Frage der Disziplin, denn individuelle Unterschiede bei Stoffwechsel und Veranlagung wirken dabei erheblich mit. Dennoch verschieben bewusste, oft kleine tagtägliche Entscheidungen den Ort, an dem sich etwas bewegen lässt: weg vom ärztlichen Kontrolltermin, hin zum Alltag zwischen zwei Terminen. Empfehlungen scheitern dabei selten am Willen, aber oft an einer schlichten Rechenaufgabe:
"Nährwertangaben auf Verpackungen gelten meist für 100 Gramm. Auf dem Teller liegen in der Realität jedoch selten genau 100 Gramm", sagt Heiko Scharfenort, Gründer von WETID.
Unkompliziert rechnen statt schätzen
Genau an dieser Stelle setzt eine App zur digitalen Alltagsunterstützung an: Die Nährstoffsuche WETID MyDia zeigt zu jedem Lebensmittel Kohlenhydrate und Fett-Protein-Einheiten (FPE) und rechnet beide auf die tatsächliche Portion um. Bei selbst zubereiteten Speisen bleiben Rezept und Menge entscheidend: Ein Datenbankeintrag gibt Orientierung, keinen Messwert für den konkreten Teller. WETID MyDia ist kein Medizinprodukt, berechnet keine Insulindosis und ersetzt keine ärztliche Beratung oder Diabetesschulung. Blutdruck, Blutfette und Blutzucker beurteilen Ärztinnen und Ärzte gemeinsam.
Über WETID
WETID ist ein Unternehmen aus Mutterstadt in Rheinland-Pfalz. Mit der Nährstoffsuche WETID MyDia unterstützt es Menschen mit Diabetes und ihr Umfeld beim Einordnen von Lebensmitteln und Mahlzeiten. Die Anwendung ist für iOS und Android verfügbar und wird von mehr als 39.000 Menschen genutzt.
Quellen
[1] Deutsche Herzstiftung: Weltherztag 2026. Abrufbar unter: https://www.herzstiftung.de/service-und-aktuelles/publikationen-und-medien/weltherztag, zuletzt aufgerufen am 17.09.2026.
[2] Lloyd-Jones DM et al.: Life's Essential 8 - Updating and Enhancing the American Heart Association's Construct of Cardiovascular Health. A Presidential Advisory From the American Heart Association. Circulation 2022;146(5):e18-e43.
[3] Skjelbred T, Warming PE, Behr ER et al.: Diabetes and sudden cardiac death: a Danish nationwide study. European Heart Journal 2025; ehaf826.
[4] Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe: Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2026. Abrufbar unter: https://www.ddg.info/politik/veroeffentlichungen/gesundheitsbericht, zuletzt aufgerufen am 17.09.2026.
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