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IKEA Deutschland GmbH & Co. KG

"Perspektiven stärken" für geflüchtete Menschen

"Adnan ist ein toller Kollege, der sehr positiv ist, trotz allem, was er erlebt hat": Florian mit Adnan im Einrichtungshaus Koblenz. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/29291 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis. "Adnan ist ein toller Kollege, der sehr positiv ist, trotz allem, was er erlebt hat": Florian mit Adnan im Einrichtungshaus Koblenz. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/29291 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.

Hofheim-Wallau (ots) - Bevor er nach Deutschland kam, hatte Adnan in Syrien Schreiner gelernt, als ihn der Bürgerkrieg im Herbst 2015 zur Flucht zwang. Angekommen in Rheinland-Pfalz, fand der 27Jährige schnell Anschluss und lernte die Sprache. "Ich kannte IKEA schon von Zuhause und es war mein Wunsch, einmal bei einer großen Firma zu arbeiten", sagt Adnan. Wenig später startete er seine Ausbildung bei IKEA Koblenz. Mittlerweile ist er fest angestellt und schätzt vor allem die familiäre Atmosphäre und den lockeren Umgang mit den Kolleg*innen.

Adnan ist eine*r von rund 80 Mitarbeiter*innen mit Fluchterfahrung, die seit 2016 voll sozialversicherungspflichtig in einer Festanstellung bei IKEA Deutschland arbeiten. Bis 2022 möchte IKEA mit der Initiative "Perspektiven stärken" in Deutschland weiteren rund 300 geflüchteten Menschen ihren Weg in den Arbeitsmarkt erleichtern.

80 Millionen Menschen sind laut UNHCR weltweit auf der Flucht - die Pandemie verschlimmerte die Lage nochmals. "Sich um die Menschen zu kümmern, Vielfalt und Integration zu fördern, sind in unserer Vision und in unseren Werten verankert", sagt Nicole Peper, People &Culture Managerin IKEA Deutschland. "Wir sind überzeugt, dass jede*r Einzelne das Recht auf eine faire Behandlung und auf Chancengleichheit hat." IKEA als humanistisches Unternehmen leistet seit vielen Jahren einen Beitrag zur Integration von geflüchteten Menschen.

"In einem nächsten Schritt möchten wir mit der Initiative 'Perspektiven stärken' bis 2022 rund 300 Menschen mit Fluchterfahrung ihren Weg in den Arbeitsmarkt erleichtern", so Nicole Peper. Dieses Programm ist Teil der globalen Initiative "Skills for Employment", die 2.500 geflüchtete Menschen weltweit beim Erwerb von Fähigkeiten und Sprachkenntnissen unterstützen will, um sie fit für das Arbeiten in der neuen Heimat zu machen.

Sprachkurse, Praktika, Ausbildung und Festanstellung

"Auch wir werden beispielsweise Sprachkurse anbieten, aber auch Kurse nur für junge Frauen, um ihnen eine zusätzliche Unterstützung zu bieten", sagt Nicole Peper. "Zudem werden wir Praktika inner- und außerhalb von IKEA ermöglichen, die die Chancen auf eine Ausbildung oder Festanstellung für geflüchtete Menschen bei IKEA weiter verbessern."

Den Einstieg bei IKEA geschafft haben auch Adnan und sein Kollege Mohamad, die beide 2015 aus Syrien geflohen sind. Adnan arbeitet heute im Bereich Communication & Interieur Design und wohnt glücklich in einer WG - "das ist etwas, das ich von Zuhause nicht kenne." Mohamad ist in der Logistik tätig und hat eine 14jährige Tochter, die er nach langen Jahren des Wartens endlich nach Deutschland holen konnte.*

IKEA unterstützt Aufruf #FamilienGehörenZusammen

"So wie Mohamad haben viele geflüchtete Menschen enge Verwandte, die sie zurücklassen mussten. Oft war der Weg gerade für Frauen und Kinder zu gefährlich, häufig reichen die finanziellen Mittel auch nur für die Flucht von einer Person", sagt Nicole Peper. "Familien gehören zusammen - aus diesem Grund unterstützen wir ausdrücklich den Aufruf von PRO ASYL an die Politik, den Familiennachzug deutlich zu erleichtern."

Sie ist überzeugt: "Unsere Kolleg*innen mit Fluchterfahrung bereichern uns in unserem Alltag, sie sind auch zu unseren Freund*innen und Nachbar*innen geworden. Wir haben die Chance, viel von der Kultur und den Werten der jeweiligen Menschen kennen zu lernen."

Gapminder Quiz klärt über mögliche Irrtümer auf

Zum Weltflüchtlingstag möchte IKEA dazu beitragen, die Wahrnehmung von geflüchteten Menschen zu hinterfragen und zu verändern. Ein gemeinsam mit GapMinder und UNHCR entworfenes Quiz, das über IKEA Instagram (ab Freitag, 18. Juni) gespielt werden kann, soll möglichst viele Menschen über Irrtümer rund um das Thema Geflüchtete aufklären.

Darüber hinaus arbeitet IKEA mit sozialen Unternehmerinnen und Unternehmern (https://www.ikeasocialentrepreneurship.org/en) aus der ganzen Welt zusammen, zum Beispiel mit der Jordan River Foundation, die Textilien für IKEA herstellt. Diese werden von lokalen Handwerkerinnen und Handwerkern sowie geflüchteten Frauen gefertigt. Aus dieser Zusammenarbeit ist auch die LOKALT Kollektion (https://ikea-unternehmensblog.de/article/2021/lokalt-kollektion-handwerk) hervor gegangen, die aktuell in den IKEA Einrichtungshäusern mit Kissenbezügen und Decken erhältlich ist.

*Auf dem IKEA YouTube Kanal (https://eur01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fyoutu.be%2FrERz7cGZERk&data=04%7C01%7Csimone.settergren%40ingka.ikea.com%7C4f5f0c5ad02f4ff807b108d92cb97867%7C720b637a655a40cf816af22f40755c2c%7C0%7C0%7C637589997370743303%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C1000&sdata=3o4JT9%2F0yiNrCkQSs%2FIMG8xUG8skaAkMU%2FTOyy0nP2E%3D&reserved=0) ist zudem ein kleiner Film zu Adnan und Mohamad aus Koblenz zu sehen.

Pressekontakt:

Simone Settergren
Corporate Communications

E-Mail: simone.settergren@ingka.ikea.com

IKEA Deutschland GmbH & Co. KG
Am Wandersmann 2-4
65719 Hofheim-Wallau


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