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Nach Diagnose Meningokokken-Sepsis: Zwischen Hoffen und Bangen

Die kleine Isabella lebt! Doch ihre Meningokokken-Infektion brachte Folgeschäden mit sich. / Nach Diagnose Meningokokken-Sepsis: Zwischen Hoffen und Bangen / Unter anderem vernarbte Beine. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/39763 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG/PETER YANG" Die kleine Isabella lebt! Doch ihre Meningokokken-Infektion brachte Folgeschäden mit sich. / Nach Diagnose Meningokokken-Sepsis: Zwischen Hoffen und Bangen / Unter anderem vernarbte Beine. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/39763 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG/PETER YANG"

München (ots) - Meningokokken-Sepsis: Als die Diagnose gestellt wurde, hatte Julia (Name geändert) mit ihrer damals sieben Monate alten Tochter bereits eine Odyssee hinter sich. Und sie hatte keine Vorstellung davon, was noch folgen sollte. Als Isabellas (Name geändert) Fieber nicht herunterging, sie lethargisch war und leichten Durchfall hatte, brachte Julia ihre Tochter ins Krankenhaus. Und wurde nicht stationär aufgenommen, da die Symptome noch einem grippalen Infekt ähnelten. Eine Dreiviertelstunde später lief Isabella blau an, lag schlaff und krampfend in Julias Armen. Wieder ins Krankenhaus, diesmal ein anderes. Hier wurde zunächst vermutet, dass die Kleine eine Sepsis nach einem Harnwegsinfekt habe. Als sich zwölf Stunden nach den ersten Symptomen jedoch Hauteinblutungen am ganzen Körper ausbreiteten, konnte eine Blutvergiftung durch Meningokokken, eine sogenannte Meningokokken-Sepsis bestätigt werden. Isabella hat überlebt. Neben der Meningokokken-Sepsis erlitt sie weitere Erkrankungen, insbesondere der Lunge, und steckte sich mit einem Krankenhauskeim an. Bislang war sie mehr als vier Monate zur Behandlung in Kliniken.

Bei etwa 1 von 5 Erkrankten bleiben Folgeschäden zurück - auch bei Isabella

Nach Meningokokken-Erkrankungen können Folgeschäden wie Entwicklungsstörungen, Krampfleiden, Erblindung und Hörverlust zurückbleiben. Kommt es zu einer Blutvergiftung, kann es zu Haut- und Gewebezerstörung und Vernarbungen kommen, in Extremfällen sogar zu Amputationen(1) - das blieb Isabella bislang erspart. Jedoch sind ihre Beine stark betroffen und vernarbt. Die Nervenschäden lassen sie nachts weinen, berichtet ihre Mutter. Allein ihr rechtes Bein wurde bereits mehr als 50-mal operiert, ein Hauttransplantat bedeckt nun die Vorderseite. Die Haut ist so angegriffen, dass beide Beine vor dem täglichen Anziehen von Kompressionsstrümpfen mit Silikon-Pads abgedeckt werden müssen. Regelmäßige Physiotherapie und ergotherapeutische Begleitung unterstützen die Behandlung der heute Zweijährigen. Isabellas Immunsystem ist so geschwächt, dass sie derzeit noch nicht wieder in den Kindergarten gehen kann. Probleme beim Knochenwachstum werden Isabella wohl ihr Leben lang begleiten. Noch ist nicht klar, ob sich ihr wankender Gang auswachsen wird, wie das bei gesunden Kleinkindern passiert.

Meningokokken-Erkrankungen sind selten

2018 gab es in Deutschland 295 Meningokokken-Fälle.(2) Zwar sind Meningokokken-Erkrankungen damit selten, sie können aber innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich verlaufen.(3) Ca. 10 % aller Patienten in Deutschland versterben.(4) Während der vielen Tage in der Klinik lernte Julia, dass es - so wie bei Isabella - bei 1/3 der Meningokokken-Erkrankten zu einer Blutvergiftung (Sepsis) kommen kann. Viele Betroffene leiden unter einer Hirnhautentzündung (Meningitis), die in 2/3 der Fälle auftreten kann.(3)

Bestmöglicher Schutz vor Meningokokken durch Impfungen

Besonders häufig betroffen sind Babys und Kleinkinder, da bei ihnen das Immunsystem noch nicht vollständig ausgebildet ist.(1) Impfungen können bestmöglich schützen. Eine aktuelle Studie(5)zeigt jedoch, dass viele Eltern den Impfstatus ihrer eigenen Kinder nicht genau kennen. Einem Großteil ist außerdem nicht bewusst, dass es unterschiedliche Meningokokken-Gruppen und daher auch verschiedene Impfungen gibt. Eltern sollten ihren Kinder- und Jugendarzt frühzeitig auf die Schutzimpfungen gegen Meningokokken ansprechen und sich vorab informieren, zum Beispiel unter www.meningitis-bewegt.de (http://www.meningitis-bewegt.de).

Über "Meningitis bewegt."

Die von GSK initiierte Aufklärungskampagne "Meningitis bewegt." zeigt 2020 eine völlig neue Bildwelt. Hauptmotiv der Kommunikation ist ein kleines Mädchen, das unter den Folgeschäden einer Meningokokken-Erkrankung leidet. Die reale und zugleich respektvolle Bildwelt wurde in Zusammenarbeit mit Forschern, Ärzten, Betroffenen und Eltern entwickelt. "Meningitis bewegt." will dadurch crossmedial eine neue Awareness erreichen, damit sich alle Eltern aktiv bei ihrem Kinder- und Jugendarzt über den bestmöglichen Impfschutz gegen Meningokokken informieren.

NP-DE-MNX-PRSR-190004; 11/19

(1)Deutsches Grünes Kreuz: "Häufige Fragen und Antworten zu Meningokokken-Erkrankungen". Verfügbar unter: http://bit.ly/37yU5bV. November 2019.
(2)RKI: "Infektionsepidemiologisches Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für 2018". Verfügbar unter:http://bit.ly/3bLWOST.
(3)BZgA: "Erregersteckbrief Meningokokken". Verfügbar unter:http://bit.ly/2V0Hcou.
(4)RKI: "Epidemiologisches Bulletin 10/2016". Verfügbar unter:http://bit.ly/326pqSb.
(5)Parents Awareness Tracker - Parent Activation Initiative Market Research, IPSOS on behalf of GSK. 27 March - 15 April, 2019 (Data on File: 2019N405209_01). Pressekontakt:

Melanie Piatanesi, Complementary Worker on behalf of GSK, PR-Managerin Impfstoffe
Tel.: +49 89 36044 8638, E-Mail: melanie.m.piatanesi@gsk.com
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