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SOS-Kinderdörfer weltweit

Tickende Bombe Eswatini / SOS-Kinderdörfer befürchten neue Gewaltausbrüche

Tickende Bombe Eswatini / SOS-Kinderdörfer befürchten neue Gewaltausbrüche, Der Konflikt in Eswatini steht nach Befürchtungen der SOS-Kinderdörfer kurz vor einer weiteren Eskalation. "Wir sitzen auf einer tickenden Bombe", sagt Loretta Mkhonta, Leiterin der Hilfsorganisation in dem kleinen Land im Süden Afrikas. Zwar sei die Lage momentan ruhig, aber in den Menschen schwele der Ärger. Die Festnahme zweier pro-demokratischer Parlamentsmitglieder am Wochenende habe die Wut erneut angefeuert. "Wir sind höchst beunruhigt", sagt Mkhonta. (Bild zur Verwendung nur im Kontext der SOS-Kinderdörfer weltweit) / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/1658 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis. Tickende Bombe Eswatini / SOS-Kinderdörfer befürchten neue Gewaltausbrüche, Der Konflikt in Eswatini steht nach Befürchtungen der SOS-Kinderdörfer kurz vor einer weiteren Eskalation. "Wir sitzen auf einer tickenden Bombe", sagt Loretta Mkhonta, Leiterin der Hilfsorganisation in dem kleinen Land im Süden Afrikas. Zwar sei die Lage momentan ruhig, aber in den Menschen schwele der Ärger. Die Festnahme zweier pro-demokratischer Parlamentsmitglieder am Wochenende habe die Wut erneut angefeuert. "Wir sind höchst beunruhigt", sagt Mkhonta. (Bild zur Verwendung nur im Kontext der SOS-Kinderdörfer weltweit) / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/1658 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.

Mbabane (ots) -

Der Konflikt in Eswatini steht nach Befürchtungen der SOS-Kinderdörfer kurz vor einer weiteren Eskalation. "Wir sitzen auf einer tickenden Bombe", sagt Loretta Mkhonta, Leiterin der Hilfsorganisation in dem kleinen Land im Süden Afrikas. Zwar sei die Lage momentan ruhig, aber in den Menschen schwele der Ärger. Die Festnahme zweier pro-demokratischer Parlamentsmitglieder am Wochenende habe die Wut erneut angefeuert. "Wir sind höchst beunruhigt", sagt Mkhonta.

Seit Ende Juni war es in Eswatini zu gewalttätigen Protesten gekommen. Die Demonstranten forderten Reformen in dem Land, das als letzte absolute Monarchie Afrikas gilt. Läden sind geplündert und zerstört, Lebensmittel- und Benzintransporte in Brand gesetzt worden. Militär und Polizei reagierten massiv. Bei den Auseinandersetzungen seien über 60 Menschen ums Leben gekommen. "Auf den Straßen werden Menschen geschlagen und getötet, weil sie ihre Meinung äußern", sagt Mahlalela Buyaphi, Programmleiterin der SOS-Kinderdörfer.

"Die Leidtragenden sind die Allerärmsten, die mit weniger als einem Dollar pro Tag auskommen müssen. Die Menschen stehen in langen Schlangen vor den Läden, es sind kaum noch Lebensmittel zu bekommen und die Preise sind deutlich gestiegen. Eltern wissen nicht mehr, wie sie ihre Kinder ernähren sollen", sagt Buyaphi. Sie sorge sich auch um die Kinder, deren Eltern getötet oder inhaftiert wurden. Für ihren Schutz müsse dringend gesorgt werden.

Eswatini gehört zu den Ländern mit einer extrem ungleichen Wohlstandsverteilung. Fast die Hälfte aller Einwohner gilt als arm, die AIDS-Rate ist die höchste der Welt, über 50 Prozent aller Kinder sind Waisen oder Halbwaisen.

Es müsse unter allen Umständen vermieden werden, dass sich diese prekäre Situation weiter verschlechtere, sagt Loretta Mkhonto. Die nationale Leiterin der SOS-Kinderdörfer fordert ein sofortiges Ende der Gewalt.

Die SOS-Kinderdörfer helfen Kindern und Familien in Eswatini seit Jahrzehnten. Elternlose Kinder bekommen wieder ein Zuhause, Familien werden auf dem Weg in ein unabhängiges Leben unterstützt.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Boris Breyer
Stellvertretender Pressesprecher
SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 089/179 14-287
E-Mail: boris.breyer@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de


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